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Kommentar Städtisches Orchester: Delmenhorst hat ein neues Aushängeschild

Meinung – Eyke Swarovsky | 28.03.2017, 16:54 Uhr

Das neu gegründete Städtische Orchester hat am Montagabend seine Geburtsstunde im Kleinen Haus gefeiert. Delmenhorst hat damit ein neues kulturelles Aushängeschild gewonnen. Ein Kommentar.

Was für eine gelungene Premiere! Mit dem ersten Konzertabend des neu gegründten Städtischen Orchesters (SOD) ist der Stadt Delmenhorst ein großer Wurf gelungen und sie selbst ist um ein neues kulturelles Glanzstück reicher, über das in der gesamtdeutschen Kulturlandschaft gesprochen werden dürfte.

Entgegen dem Trend

Während es in Zeiten klammer Kassen vielerorts eher Gang und Gäbe ist, Orchester zu schließen, haben Dirigent Adrian Rusnak und Musikschulleiter Michael Müller eins aufgemacht. Kein Wunder, dass sich junge Musiker aus ganz Deutschland darum reißen, in diesem Orchester zu spielen.

Von vorne bis hinten professionell

Mag manch einer vor Montag die Befürchtung gehabt haben, dass es sich beim SOD um ein typisches „Schulprojekt“ handeln könnte, so wurden diese Zweifel im Kleinen Haus ab der ersten Sekunde aus dem Weg geräumt. Sätze aus dem Publikum wie „Das war das beste Klassik-Konzert, was ich hier seit langem gehört habe“, unterstreichen, dass hier etwas Großes entstanden ist. Delmenhorst kann stolz sein auf das Engagement seiner Musikschule. Von diesem Orchester werden wir noch viel hören.