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Kommentar zum Hertie-Umbau Delmenhorster Hertie-Investor ist jetzt am Zug!

Von Michael Korn | 01.03.2016, 21:24 Uhr

Der öffentliche Druck hat bei den Delmenhorster Ratsparteien offenkundig gerade noch rechtzeitig ein Umdenken bewirkt. Zur Absicherung des städtische Risikos soll der Investor nun mehrere Auflagen erfüllen.

Der öffentliche Druck hat bei den Ratsparteien offenkundig gerade noch rechtzeitig ein Umdenken bewirkt: Statt mit einem Blankoscheck dem Hertie-Investor weitreichend finanzielle Risiken abzunehmen, setzen sie nun alle juristischen Hebel zur Absicherung der möglichen Millionen-Subventionen in Bewegung. Eine richtige, überfällige Entscheidung! So steht die Stadt zu ihrem Wort, die angemessenen Rahmenbedingungen für die Kaufhaus-Instandsetzung zu schaffen, ohne ein finanzielles Abenteuer zu Lasten der Steuerzahler einzugehen. Am Zug ist jetzt der Investor DIH, der mit einer verstärkten Mieter-Akquise nachweisen muss, was ihm der Standort Delmenhorst wirklich wert ist – außer den bislang vollmundigen Versprechungen.

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Unverständlich ist, warum sich die Politik quasi fünf vor Zwölf Rechtsbeistand in der Frage der Risikoabdeckung holen musste. Diese Vorarbeit hätte zwingend die Verwaltung erledigen müssen. Hier hat nicht zuletzt die Öffentlichkeit, die mit Fördergeldern in Millionenhöhe in Vorleistung gehen soll, Anspruch auf eine Erklärung!