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Konzert von Shosholoza und Unicef Kräftige Stimmen sammeln in Delmenhorst für Afrika

Von Sonia Voigt | 25.09.2016, 11:56 Uhr

Erlebnisse aus 27 Jahren Engagement für Südafrika schildert das Chorprojekt Shosholoza klangvoll am 15. November in Das Konzert in der Stadtkirche kommt vier Hilfsprojekten zu Gute.

Sie haben schon südafrikanische Musiker nach Delmenhorst geholt, nun singt das Chorprojekt Shosholoza selbst in der Stadtkirche. Erstmals organisieren die 30 Sänger aus Oldenburg, Bremen und umzu am 15. November gemeinsam mit der Delmenhorster Unicef-Gruppe ein Benefizkonzert. Der Erlös geht je zur Hälfte an ein Unicef-Projekt und von Shosholoza geförderte Projekte.

Chor sang schon für Freiheitsidol Nelson Mandela

Wie eine musikalische Südafrika-Zeitreise ist das Konzertprogramm konzipiert. „Der Chor erinnert sich und erzählt Erlebnisse“, erklärt Gründungsmitglied und musikalischer Leiter Werner Ufferhardt die Idee. Und die Sänger des 1989 aus dem Engagement gegen die Apartheidspolitik in Südafrika heraus gegründeten Chors blicken auf viele gemeinsame Erinnerungen und Begegnungen bei Chorreisen zurück. So sang das Chorprojekt 1996 in Bonn für Freiheitsidol und Staatspräsident Nelson Mandela.

Befreiungslieder und Makeba-Songs im Repertoire

Befreiungslieder wie „Thina Sizwe“ („Unser Land“) gehören ebenso zum Repertoire wie „Hello, my baby“ von Ladysmith Black Mambazo oder Songs von Miriam Makeba. Die Themen reichen vom Kampf gegen die Apartheid bis zum heutigen Einsatz gegen HIV/ Aids.

Ähnlich groß ist das Spektrum der unterstützten Hilfsprojekte. Über sie informieren Unicef und Shosholoza am Konzertabend auch mit Ständen.

Bayede Traditional Group hat schon in Delmenhorst gesungen

Shosholoza stellt dabei die gemeinnützige, gesellschaftskritische Theaterkompanie Victory Sonqoba und das Siyakhula Community Musikzentrum vor, das benachteiligten Kindern Musikbildung ermöglicht. Bereits in Delmenhorst zu Gast waren die ebenfalls unterstützten Musikgruppen Bayede Traditional Group und Bayede Traditional Project, die das südafrikanische kulturelle Erbe sowie aktuelle Probleme wie Gewalt und Drogenmissbrauch aufgreifen.