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Konzert-Wochenende in Delmenhorst „FestiDEL“-Macher ziehen eine ungetrübte Bilanz

Von Thomas Breuer | 06.08.2017, 18:09 Uhr

Die „FestiDEL“-Veranstalter haben am Sonntagnachmittag eine ungetrübte Bilanz gezogen. Auch laut Polizei verlief das Großereignis friedlich.

Als Mark Forster in der Nacht zum Sonntag gegen 2 Uhr mit dem Nightliner, eine Art komfortabler Schlafbus, die Stadt verließ, stand es längst fest: Delmenhorst hat einen außergewöhnlichen Konzertabend erlebt. Und eine Veranstaltung, von der ein Polizeisprecher sagte, sie sei reibungslos verlaufen.

6000 Besucher feiern ihren Star

6000 Besucher, darunter auch viele Kinder und Jugendliche, feierten einen Tag nach dem „FestiDEL“-Auftakt mit Gregor Meyle, einen der aktuell größten deutschen Popstars. Zu seinen Hits wie „Flash mich“, „Au revoir“ und „Chöre“ gesellte sich eine Bühnenshow mit Rauch, Papierschnipseln, Lichteffekten und Feuerwerk, die viele zum Mittanzen animierte.

„Es ist alles wie am Schnürchen gelaufen“

Erschöpft, aber glücklich zogen die Veranstalter Christoph Becker und Christian Hohnholt am Sonntagnachmittag eine erste Bilanz. „Es ist alles wie am Schnürchen gelaufen“, freute sich Hohnholt. Entsprechende Einschätzungen, so Becker, teilten auch die Show-Produzenten und der Sicherheitsdienst. Ein mitunter im Vorfeld gemutmaßtes Verkehrschaos blieb aus.

Ausreichend Bewegungsfreiheit auf dem Gelände

„Wir haben bewusst keine Experimente gewagt“, sagte Becker. Auf dem Konzertgelände habe es auch am Samstagabend ausreichend Bewegungsfreiheit gegeben, zudem sei mehr Sicherheitspersonal als gefordert auf dem Areal gewesen.

Ein dickes Lob gab es von allen Beteiligten auch für die Arbeit des Delmenhorster Veranstaltungstechnikers Stephan Prinz und seines Teams, die die große Show erst ermöglichte. Die letzten Spuren vom „FestiDEL“ sollen im Laufe des heutigen Tages von den Graftwiesen verschwinden.

Finanzielles Risiko bis zuletzt

Zum finanziellen Korsett des Konzertwochenendes sagte Becker: „Als sich am Samstag die Türen öffneten, waren wir noch nicht im Plus.“ Mit dem Getränkeverkauf, der weitgehend in Händen der Divarena lag, sollte dies aber noch gelungen sein.