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Kreissynode in Delmenhorst Kirchenkreis bekennt sich zu Willkommenskultur

Von Jan Eric Fiedler | 18.10.2015, 15:06 Uhr

Bei der Kreissynode des Kirchenkreises Delmenhorst/Oldenburg Land, die am Freitag in der Stadtkirchengemeinde getagt hat, haben sich die Mitglieder ausdrücklich zur Willkommenskultur für Flüchtlinge bekannt.

Kreispfarrer Bertram Althausen brachte eine Beschlussvorlage ein, in der dies festgehalten wurde. „Die Kreissynode unterstützt ausdrücklich die Willkommensaktivitäten, Hilfestellungen und praktizierte Gastfreundschaft der Gemeindemitglieder, Kirchengemeinden und Einrichtungen für die Menschen, die zu uns kommen“, heißt es in dem Beschluss. Und weiter: „Wir als Christinnen und Christen heißen alle Menschen, die bei uns ein Leben in Sicherheit und Frieden suchen, herzlich willkommen. Wir ermutigen und unterstützen die Kirchengemeinden, die Diakonie und alle Freiwilligen, in ihrem Engagement fortzufahren und nicht nachzulassen.“

Diakonisches Werk wird in Verein umgewandelt

Bei der Synode wurde zudem beschlossen, das Diakonische Werk des Kirchenkreises in einen eingetragenen Verein umzuwandeln. Vorteil eines eingetragenen Vereins sei, so das Vorstandsmitglied Wolfgang Pape, die Vereinfachung von Entscheidungsprozessen und eine schnellere Handlungsfähigkeit. Die neue Satzung soll zum 1. Juli 2016 in Kraft treten.

Dorlis Woltjen neu im Präsidium

Im Präsidium der Synode fand ein Wechsel statt: Dorlis Woltjen aus der Kirchengemeinde St. Stephanus Delmenhorst wurde einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Wolfgang Köppen an.