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Kultur-Kataster ist in Planung Kulturkreis Delmenhorst will Szene vernetzen

Von Jan Eric Fiedler | 19.03.2015, 19:40 Uhr

Bei seiner Jahreshauptversammlung hat der Kulturkreis Delmenhorst Pläne für seine Arbeit im Jahr 2015 gemacht. Der Kulturkreis ist noch ein relativ junger Verein. Erst im Sommer des vergangenen Jahres hat sich der Verein gegründet. Sein Ziel: Die Kulturszene der Stadt enger zusammenbringen.

Die ersten eigenen Veranstaltungen beim KK-DEL-Festival im Herbst wurden allerdings nicht gut angenommen. Dies sah auch der Vorsitzende Eckart Sohns in seinem Jahresrückblick so. In der Ausrichtung von Events sieht er auch nicht die Hauptaufgabe des Vereins: „Wir waren ja nicht angetreten, um noch ein Veranstalter mehr zu sein in der ja durchaus sehenswerten Kulturszene unserer Stadt und Region. Wir sind angetreten, um das Selbstbewusstsein der Szene zu stärken. Und nach unserer Auffassung ist der Weg dorthin das Vernetzen der Szene. Da sind wir bei der Arbeit.“ Diese besteht nicht nur aus Gesprächen mit Verantwortlichen der städtischen Kultureinrichtungen. Als Projekt ist ein „Kultur-Kataster“ angedacht. „Es geht beim Vernetzen ja auch darum, die Kulturszene zu kennen, ihre Bausteine zuordnen zu können“, erklärte Sohns. Doch auch bei Veranstaltrungen wird der Kulturkreis wieder auftreten. So gehört er zu den Organisatoren der Delmenhorster Nacht der Jugend am 6. November. Auch ist er in der Ausstellung Huder Künstler im Gartenhaus der Graft involviert.

Der Vorstand wurde bei der Versammlung einstimmig im Amt bestätigt: Vorsitzender bleibt Sohns. Stellvertretender Vorsitzender ist Jens Ullmann, Schatzmeister Hans-Jörg Kefeder, Schriftführerin Julia Vogel. Die Kassenprüfer bleiben ebenfalls Ute Meyer-Kolditz und Hans Meyerholz.