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Kunst-Integrationsprojekt Farbenfrohe Kunst auf vier Reifen in Delmenhorst

Von Jasmin Johannsen | 15.12.2017, 10:24 Uhr

Schon zum vierten Mal kooperiert die Juku mit der Delbus für das Projekt „Kunst integriert“. Diesmal konzipierten die zehn jungen Stipendiaten Werke zum Thema „Fantastische Buswelten“.

Emojis, Einhörner, Minnie Maus oder Kühe – die Inspirationen der Stipendiaten des Projekts „Kunst integriert“ in der Delmenhorster Jugendkunstschule (Juku) könnten nicht unterschiedlicher ausfallen. Unter dem Motto „Fantastische Buswelten“ durften zehn Jungen und Mädchen kreativ werden. Herausgekommen sind ganz verschiedene Kunstwerke: Zeichnungen, Skizzen, Pop-Art-Bilder und viele Papp-Busse im bunten Design.

14-wöchiger Kunstkurs für zehn Teilnehmer

„Wir sind überzeugt von der Arbeit der Juku und freuen uns, das Projekt zu fördern“, erklärte Delbus-Geschäftsführer Carsten Hoffmann am Mittwoch. „Besonders gespannt bin ich auf die dreidimensionalen Objekte.“ Zusammen mit Ute Meyerdierks, der Initiatorin von „Kunst integriert“, war Hoffmann in die Juku gekommen, um vorab einen Blick auf die zahlreichen Kunstwerke zu werfen. „Inzwischen ist es schon das vierte Mal, dass wir für das Projekt mit der Delbus kooperieren“, schilderte Meyerdierks. Finanziert wird dabei für zehn Mädchen und Jungen ab dem Grundschulalter ein vierzehnwöchiger Kurs, in dem sie Kunst zu einem ausgewählten Thema erstellen können.

Kreatives Arbeiten fernab des schulischen Kunstunterrichts

Vor elf Jahren hat Meyerdierks die Projekt-Reihe ins Leben gerufen. „Die Teilnehmer werden uns von den Jugendhäusern und Grundschulen aber auch Flüchtlingseinrichtungen empfohlen“, erklärt Meyerdierks. Ziel sei es, allen Kindern das kreative Arbeiten näherzubringen und das weitab vom schulischen Kunstunterricht. „Hier gibt es keine Noten, die Mädchen und Jungen können stolz auf ihre Arbeiten sein. Das baut natürlich auch das Selbstvertrauen auf“, weiß Juku-Geschäftsführerin Bärbel Schönbohm. Gemeinsam mit der Kursleiterin Vanessa Hartmann haben die jungen Künstler im September das Thema „Fantastische Buswelten“ entwickelt, unter dem sie seitdem arbeiten.

Werke sollen auch ausgestellt werden

Zurzeit werkeln und malen die Teilnehmer noch fleißig an ihren Bussen und Bildern, bevor das Projekt Anfang Januar beendet wird. So auch Alicia und Maria (beide elf Jahre alt), die ihrem Emoji-Bus mit Heißkleber und gelber Farbe den letzten Schliff gaben. Währenddessen überlegte Hoffmann schon, wie die fertigen Kunstwerke im Januar inszeniert werden könnten. „Ich denke an eine Ausstellung in unserem Delbus-Center am ZOB“, verriet er schmunzelnd.