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Kunstaktion für Förderschulen Delmenhorster Kulturkreis startet neues Projekt

Von Marco Julius | 23.05.2017, 16:25 Uhr

Mit dem Projekt „10 x 10 – Fördern im Quadrat“ startet der Kulturkreis Delmenhorst jetzt eine Aktion, bei der sich Schüler für Schüler engagieren sollen. „Kreativ und sozial“, so sei das Projekt ausgelegt, sagt Christiane Heinemann, stellvertretende Vorsitzende des Kulturkreises.

Die Idee ist einfach: Im Kunstunterricht gestalten Schüler der allgemeinbildenden Schulen ihre eigenen kleinen Kunstwerke auf Leinwänden im Format zehn mal zehn Zentimeter, die vom Kulturkreis kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Die kleinen Kunstwerke, entstehen sollen am Ende bis zu 1000 Exemplare, werden zum Stückpreis von zehn Euro verkauft. „Der Erlös geht eins zu eins an vier Förderschulen der Region: an die Schule an der Karlstraße in Delmenhorst, an die Katenkamp-Schule in Ganderkesee, an die Schule Vielstedter Straße in Hude und an die Hunteschule in Wildeshausen.

Künstler mit im Boot

Was die Gestaltung der Leinwände angeht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Erlaubt ist, was gefällt. Regionale Künstler wie Ute Meyer-Kolditz oder Hans Meyerholz sind ebenfalls mit im Boot und haben bereits erste Kunstwerke für den guten Zweck gefertigt.

Bei einer Auftaktveranstaltung in der Galerie Haus Berger Ende Oktober werden die fertigen Bilder erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Anschließend werden sie in den Räumen der OLB in Delmenhorst, Ganderkesee und Hude zu sehen und zu kaufen sein.

Sozial und kreativ

„Schüler fördern auf diese Weise Schüler und engagieren sich sozial und kreativ“, freut sich Heinemann. Der Kulturkreis konnte zudem Oberbürgermeister Axel Jahnz als Schirmherrn gewinnen. „Ich war von dem tollen Projekt sofort begeistert“, sagt der Rathauschef, der selbst zwei Leinwände bemalen will. Auch Delmenhorster Bürger sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Die Leinwände soll es in Kürze im dk-Kundencenter geben.

Zur Dokumentation werde zudem ein Bildband erstellt, in dem alle eingereichten Bilder zu sehen sein werden, kündigt Heinemann an.