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Kunsthandwerk in der Markthalle Besucherresonanz auf „SELIN“ blieb verhalten

Von Dirk Hamm | 29.05.2016, 20:08 Uhr

Ob Malerei, Bildhauerei, Palettenkunst, Kalligrafie oder Handgefertigtes vom Körnerkissen bis zum Strickschal: Die zweite Ausgabe des Künstler- und Kunsthandwerkermarktes „SELIN“ hatten am Wochenende allerhand zu bieten. 30 Aussteller aus Delmenhorst und dem norddeutschen Raum präsentierten am Samstag und Sonntag ganztägig ihre Kreationen.

Jüngste Ausstellerin war Iclal Misirlioglu. Die 14-Jährige verzierte die Handrücken nicht nur von weiblichen Besuchern mit Henna-Tattoos nach selbst ausgedachten Motiven. Dieter Rossberg war aus Bassum in die Markthalle gekommen, an seinem Gemeinschaftsstand mit der Hobbymalerin Renate Kowalski aus Twistringen bot er seine sogenannten Brandmalereien an: Holztabletts, in die je nach Wunsch Motive und Sprüche mit dem Brennpeter eingebrannt werden.

„Sitzen wohl alle in der Eisdiele“

„Wir hätten uns mehr Publikum gewünscht“, sagte Rossberg am Ende des ersten Ausstellungstages am Samstag und äußerte eine Vermutung, was viele Leute vom Besuch in der Markthalle abhielt: „Die sitzen wohl alle in der Eisdiele.“ Auch die Organisatoren von „SELIN“, Yücel Yavuzcan, Birgit Stuke und Karsten Franz, sprachen am Ende des ersten Markttages von einer „verhaltenen Resonanz“.

Nächste Ausgabe von „SELIN“ im Herbst

Auch gestern ließ sich der Zulauf nach Angaben von Franz zunächst eher mau an, am Mittag brachte jedoch eine 50-köpfige Besuchergruppe aus der Delmenhorster Partnerstadt Eberswalde zusätzlich Leben in das Markthallenrund. Im Herbst planen die Macher von „SELIN“ laut Franz eine weitere Kunst- und Kunsthandwerksausstellung: „Wir wollen versuchen, diese Veranstaltung fest zu etablieren.“