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Kurt Günther neuer Regent Königsfrühstück bei Tell-Schützen in Delmenhorst

Von Heike Bentrup | 15.06.2015, 19:52 Uhr

Die Schützen wünschen sich eine größere Akzeptanz in der Öffentlichkeit. Das wurde beim Königsfrühstück des SV Tell bekräftigt. Der Vereinsvorsitzende Dietrich Müller und König Kurt Günther begrüßten neben Tell-Schützen auch Vertreter befreundeter Vereine.

Brauchtumspflege, gepaart mit Schießsport – das hat beim Schützenverein Tell Tradition, bescheinigte Bürgermeister Hermann Thölstedt am Montag den Tell-Mitgliedern. Das Fest der Tell-Schützen bringe die Menschen zusammen und sein eine gelungene Mischung aus Sport und Geselligkeit.

Anlass für den Besuch Thölstedts war das Königsfrühstück, zu dem sich als weitere Gäste Vertreter befreundeter und benachbarter Vereine in der Schützenhalle eingefunden hatten. Unter ihnen auch Abordnungen des SV Frisch Drauf, der Schützenbrüderschaft und Jürgen Stöver als Vorsitzender des benachbarten TuS Hasbergen. Kurt Günther, Tell-Schützenkönig 2015, freute sich über die Resonanz und die Majestätenwürden. „Jetzt bin ich schon 32 Jahre im Verein, seit 30 Jahren Schießwart, und nun hat es endlich geklappt“, sagte er.

Als Vertreter der Schützenbrüderschaft übermittelte deren Vorsitzender Walter Kaufmann Grüße. Er beklagte zunehmende Reglementierungen und strengere Vorschriften und nannte als Beispiel das Problem vieler Vereine mit den Lärmschutz, wie es sich vor Kurzem anlässlich des Schützenfestes in Neuendeel gestellt habe. Außerdem wünschte sich Kaufmann, dass die Traditionspflege „stärker nach außen getragen wird“, um so die Akzeptanz für das Schützenwesen zu steigern. Schließlich forderte er mehr Unterstützung für den Schießsport. Dem schloss sich der Tell-Vorsitzende Dietrich Müller an, räumte aber auch ein, dass der 120 Mitglieder starke Verein jüngst erst durch eine Spende der Volksbank Delmenhorst-Schierbrok ein Lasergewehr für die Jugend hat anschaffen können. Aktuell sind im Schützenverein Tell 15 Jugendliche aktiv.