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Kurzes Schulhalbjahr als Ursache Geringe Resonanz auf Delmenhorster Grundschul-Lesewettbewerb

Von Lennart Bonk, Lennart Bonk | 02.06.2017, 13:55 Uhr

Nur sieben von 14 Grundschulen entsenden ihre besten Vorleser zur 13. Ausgabe des Lesewettbewerbes der Delmenhorster Grundschulen. Über die geringe Resonanz sind die Organisatoren ein wenig enttäuscht. Zumal die Teilnehmerzahl in den vergangenen Jahren stets zweistellig war.

Auch wenn nur die Hälfte aller Delmenhorster Grundschulen teilnimmt, findet der Lesewettbewerb planmäßig am Mittwoch, 7. Juni, um 15 Uhr in der Grundschule an der Beethovenstraße statt.

Konkurrenz durch andere Schulveranstaltungen

„Für einige Schulen ist es schwierig, den Lesewettbewerb terminlich unterzubringen“, erklärt Petra Renken, Schulleiterin der Bernhard-Rein-Grundschule. Gemeinsam mit Insa Nessen, Schulleiterin der Grundschule an der Beethovenstraße, organisiert sie den Schulwettbewerb, der vom hiesigen Rotary Club ins Leben gerufen wurde. „Durch das kurze Schulhalbjahr passt es nicht überall zusammen“, erklärt Nessen. In diesem Jahr machen andere Schulveranstaltungen dem Lesewettbewerb Konkurrenz.

Auch die zweitbesten Vorleser dürfen teilnehmen

Um die Teilnehmerzahl zu vergrößern, sollen in diesem Jahr auch die zweitbesten Vorleser der Schule am Wettbewerb teilnehmen. „Wir wollen die Kinder dazu ermutigen beim Lesewettbewerb mitzumachen“, erklärt Dr. Norbert Boese vom Rotary Club, der den Wettbewerb in seiner Zeit als Club-Präsident initiierte. Im nächsten Jahr wollen die Organisatoren den Wettbewerb früher ausrichten.

Wettbewerb ein „Highlight“ für Schüler

Für die Schüler ist der Wettbewerb jedes Mal ein „richtiges Highlight“, betonen die Verantwortlichen. Die Schüler an der Bernhard-Rein-Schule feilen im Deutschunterricht an ihrer Lesetechnik und bereiten sich dabei intensiv auf den Lesewettbewerb vor, berichtet Renken.

Lesekompetenz und Plakat werden prämiert

Dazu gehört auch die Gestaltung eines Plakates zum Buch. Denn zusätzlich zur Lesekompetenz prämiert der Rotary Club auch das beste Plakat. Neben einem bekannten Text müssen die Schüler auch unbekannte Texte vorlesen. Im Vorjahr siegte Mirija Felst von der Wilhelm-Niermann-Schule.