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Laternenumzug in Delmenhorst: St. Martin-Umzug am 11.11. in Delmenhorst

Von Michael Korn | 06.11.2015, 11:20 Uhr

Am 11.November 2015 findet organisiert von der St. Marien Kirche an der Louisenstraße wieder der traditionelle St. Martins Umzug statt. Es werden hunderte Teilnehmer erwartet.

Am 11.11.2015 um 17.30 Uhr beginnt laut einer Mitteilung in der Delmenhorster St. Marien Kirche an der Louisenstraße der traditionelle St. Martins Umzug mit einer kurzen, kindgerechten Andacht. Anschließend gehen die Kinder (und Eltern) mit ihren Laternen in einem großen Zug durch die Louisenstraße/ Bahnhofstraße zur Stadtkirche Delmenhorst. St. Martin lebte 317 – 397 n.Chr. in Tours. Man gedenkt seiner am 11. November. An diesem Tag ziehen die Kinder traditionell mit ihren Laternen durch die Straßen und singen ihre Laterne-Lieder. In Delmenhorst beginnt ein großer Martinsumzug seit einigen Jahren in der St. Marien Kirche in der Louisenstraße und endet an der ev. Stadtkirche. Vorbereitet wird der Umzug durch MitarbeiterInnen der Delmenhorster Kirchengemeinden und ehrenamtlichen HelferInnen. Begleitet wird der Martinszug vom Posaunenchor der ev. Gemeinde und natürlich von „St. Martin“, einer Reiterin im roten Mantel mit ihrem Pferd. Menschen wie Sankt Martin brauchen wir auch heute im Kindergarten und der Schule, In der Pfarrgemeinde, zu Hause oder am Arbeitsplatz.... Martin von Tours ist ein faszinierender Heiliger für Groß und Klein – er bringt jedes Jahr viele Menschen auf die Straßen und in die Kirchen. Er zeigt uns, wie wichtig es ist zu teilen. In einer Welt, die immer mehr zusammenrückt und uns vor neue Herausforderungen des Miteinanders unterschiedlichster Menschen und Kulturen stellt, in der viele Menschen unter Krieg, Verfolgung und Naturkatastrophen leiden, braucht es Menschen, die nicht wegschauen, sondern hinsehen und solidarisch handeln wie Sankt Martin. Martin hatte offenen Augen für die Menschen rund um sich zu und so sah er, wo er gebraucht wurde. Martin hat geteilt. Teilen können wir nicht nur Geld und Besitz sondern auch Zeit, Zuwendung und Aufmerksamkeit, heißt es in der Mitteilung der Kirche.