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Leiter von Förderschule hört auf Goldener Kochlöffel zum Abschied nach 22 Jahren

Von Dirk Hamm | 17.06.2016, 15:45 Uhr

Nach 22 Jahren als Leiter der Schule an der Karlstraße tritt Klaus Oenning-Terhart jetzt in den Ruhestand. Am Freitag feierte er im Kreise des Lehrerkollegiums und geladener Gäste seinen offiziellen Abschied.

Während der Feierstunde im Förderzentrum, das Oenning-Terhart maßgeblich geprägt hat, floss die eine oder andere Träne. In seiner Abschiedsrede dankte der nun ehemalige Schulleiter allen Mitarbeitern, von den Lehrkräften bis zu den Hausmeistern. Mit Rührung in der Stimme bedankte er sich auch für den „wundervollen Abschied“, den ihm Kollegium und Schüler bereits am Vortag bereitet haben.

Viele Herausforderungen gemeistert

In seiner Rede gestand Oenning-Terhart ein, angesichts der vielfältigen Aufgaben als Leiter des Förderzentrums zuletzt „ein wenig müde“ geworden zu sein: „Es hat Kraft gekostet, aber auch Befriedigung gegeben.“ Viele Herausforderungen seien zu meistern gewesen, etwa verschiedene gesetzliche Veränderungen, die Teilnahme am europäischen Bildungsprogramm Comenius und die Einführung der Inklusion. „Die Schule an der Karlstraße wird sich immer in Bewegung befinden, und sie wird immer eine sich erneuernde Schule sein“, prognostizierte Oenning-Terhart.

Ein Ständchen von den Ex-Kollegen zum Abschied

Stefan Hagemann, Dezernent der Landesschulbehörde, bescheinigte dem gelernten Goldschmied, mit der Schule an der Karlstraße, wie sie sich heute darstellt, „ein Schmuckstück von bleibendem Wert“ geschaffen zu haben. Ein eigens gebildeter Schulchor brachte dem scheidenden Schulleiter ein Ständchen, und Schüler überreichten dem begeisterten Hobbykoch symbolisch einen goldenen Kochlöffel.