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Lückenhafte Beleuchtung Vorstoß für mehr Licht in den Delmenhorster Graftanlagen

Von Michael Korn | 11.12.2016, 17:45 Uhr

Der äußere Spazierweg um die Delmenhorster Graft liegt teilweise im Dunkeln - das ist vor allem frühmorgens für Schüler und abends für Gastronomie-Gäste ein Ärgernis. Jetzt will ein Ratspolitiker das Thema angehen.

Der Vorsitzende des Planungsausschusses im Rat, Heinrich-Karl Albers (CDU), will sich für eine verbesserte Beleuchtung in den Graftanlagen einsetzen. Das kündigte er auf dk-Anfrage an. Vor allem der äußere Weg um die Graft weist zahlreiche Lücken bei den Laternenmasten auf, was vor allem im Winterhalbjahr viele Nutzer des Weges nervt. So ist die Verbindung vom Graftwerk zum Großparkplatz weitgehend stockdunkel , was früh morgens vor allem radfahrende Schüler und abends Passanten betrifft. Auch der Bereich vom Spielplatz zur Delmebrücke und der Abschnitt Höhe Max-Planck-Gymnasium sind nicht ausgeleuchtet. Teilweise sind zwar Laternenpfähle vorhanden, ihnen fehlt jedoch der Kopf. Die für die Beleuchtung zuständigen Stadtwerke teilten mit, dass einige Leuchten im äußeren Graftring vor mehr als 20 Jahren auf Veranlassung der Ratspolitik entfernt worden seien und nicht erneuert werden sollten. Hintergrund sei ein erhöhtes Auftreten von Vandalismusschäden gewesen. Das dort verlegte Erdkabel aus den 60er-Jahren müsste ausgetauscht werden, weil der Querschnitt nicht ausreiche. Eine umfassende Erneuerung der Beleuchtung sowie das Verlegen neuer Kabel würde ein Investitionsvolumen von zirka 70.000 Euro bedeuten, so die Stadtwerke.