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Mehr Besucher und Stände Späterer Termin zahlt sich für Delmenhorster Hökermarkt aus

Von Jan Eric Fiedler, Jan Eric Fiedler | 21.05.2017, 19:58 Uhr

Der Termin im Mai hat dem Hökermarkt in de Delmenhorster Innenstadt besseres Wetter und deutlich mehr Besucher als in den Vorjahren beschert. Die Zahl der Verkaufsstände bleibt jedoch vergleichsweise niedrig.

Erstmals ist am Sonntag der traditionelle Hökermarkt in der Delmenhorster Innenstadt Ende Mai über die Bühne gegangen. Tausende Besucher strömten auf der Suche nach Schnäppchen durch die Innenstadt, teils schon Stunden vor dem offiziellen Start.

Verlegung beschert gutes Wetter und Besucherandrang

Mit Blick auf den Hauptgrund der Verlegung von Ende April auf Ende Mai ist das Konzept der Organisatoren der Janssen-Marktveranstaltung (Flohmaxx) und der Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft aufgegangen: Das Wetter, das in den vergangenen Jahren kein Marktvergnügen hat aufkommen lassen, spielte mit. „Die drei Wochen haben sich ausgezahlt“, bilanziert Franz Beermann von der Janssen-Marktveranstaltung. „Der Besuch ist trotz Baustellen zufriedenstellend.“

Dennoch: An die Jahre, an denen sich in der Innenstadt die Stände lückenlos aneinanderreihten und die Standausweise ausverkauft waren, kam auch der Flohmarkt in diesem Jahr nicht heran. Lediglich rund 170 Stände waren laut Beermann in der Fußgängerzone aufgebaut. Einige hätten sich durch das gute Wetter spontan noch dazu entschieden, am Morgen einen Standausweis im Rathaus zu kaufen.

170 Stände bedeuten nur ein leichtes Plus

Die 170 Stände bedeuten zwar ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr, aber bis zu den 400 bis 500 Ständen früherer Jahre ist noch ein großer Abstand. Beermann vermutet, dass auch die Konkurrenz des zeitgleich in Oldenburg-Wechloy veranstalteten Flohmarkts einige Stände gekostet hat.

Schätze für Sammler und Eltern

An den vorhandenen Ständen ließen sich aber einige Schätze entdecken: Alte Kofferradios, Omas Geschirr und Schallplatten aus längst vergessenen Musikepochen brachten so einige Besucher zum Lächeln und im Zuge des Retro-Trends auch dazu, ihre Geldbörse zu zücken. Dazu konnten Eltern natürlich einige Schnäppchen für ihren Nachwuchs machen: Auf vielen Verkaufstischen stapelte sich Kinderkleidung und Spielzeug. Bei den Händlern herrschte laut Beermann Zufriedenheit: Sie profitierten von der im Vergleich zu den Vorjahren stark gestiegenen Besucherzahl.