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Mitglieder stellen Ziele vor 11. Delmenhorster Jugendparlament gewählt

Von Merlin Hinkelmann | 07.12.2016, 20:01 Uhr

18 Schüler aus neun Delmenhorster Schulen bilden das elfte Kinder- und Jugendparlament. Der neue Vorstand hat auf der konstituierenden Sitzung erste Themenvorschläge für die neue Amtsperiode präsentiert.

Private Fußballfelder zugänglich machen, mehr Sicherheit im Verkehr schaffen und ein neues Jugendcafé einrichten: Das elfte Kinder- und Jugendparlament der Stadt hat auf seiner konstituierenden Sitzung erste Ziele für die kommende Amtsperiode abgesteckt. Auch der neue Vorstand wurde gewählt: Ali Pektürk und Lena Liebner werden als Sprecher für die kommenden zwei Jahre die Interessen der jungen Delmenhorster vertreten. Unterstützung bekommen sie dabei von den Vorstandsmitgliedern Tabea Hotho, Jasper Biermann, und Hanna Kröll.

Lobby schaffen für junge Delmenhorster

Für Ali Pektürk ist die Aufgabe kein Neuland. Bereits im neunten und zehnten Jugendparlament war er im Vorstand aktiv, zuletzt ebenfalls als Sprecher. „Ich konnte in den Jahren viele Erfahrungen sammeln. Und auch weiterhin möchte ich viel verändern in unserer Stadt“, betonte er. Im Kinder- und Jugendparlament sitzen 18 Schüler aus neun Delmenhorster Schulen. Aufgabe der Mitglieder ist es, Kindern und Jugendlichen in der Stadt eine Lobby zu schaffen und jugendpolitische Themen in die öffentliche Diskussion zu bringen. Dazu nehmen die Jugendparlamentarier an den Fachausschusssitzungen teil, haben dort Rede- und Antragsrecht. Auch in den Ausschüssen haben sie ein Rederecht.

Oberbürgermeister lobt Engagement

Oberbürgermeister Axel Jahnz hob in seiner Begrüßung die Wichtigkeit des Parlaments hervor: „Ich halte es für unerlässlich, dass die Sorgen, Ängste und Wünsche der jungen Menschen in der politischen Arbeit wahrgenommen werden.“ Mit dieser Aufgabe gehe aber auch große Verantwortung einher. Sein Appell: „Macht auf Euch aufmerksam, kommt in die Ratssitzungen, bringt Euch ein.“ Dazu erinnerte Jahnz die Mitglieder an die hohe Bedeutung der Demokratie. „Sie ist das höchste Gut unserer Gesellschaft.“