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Müllgebühren sinken leicht 2,30 Euro weniger pro Tonne in Delmenhorst

Von Kai Hasse | 23.10.2017, 09:27 Uhr

Die Gebühren für die Müllabfuhr im kommenden Jahr werden sinken – wenn auch nur sehr gering und nur im Bereich des Restabfalls. Der Grund ist eine gute Auftragslage.

In der kommenden Woche werden die Politiker des Ausschusses für Umwelt und Landwirtschaft zusammen kommen. Dann sollen sie über die kommenden Gebühren beraten. Der Entwurf der Abfallentsorgung der Stadt sieht im wichtigsten Teil der Entsorgung – der Entsorgung von Restabfall für Privathaushalte – eine Verringerung der Preise von bis zu 0,8 Prozent vor.

Höheres Abfuhrvolumen

Je nach Tonnengröße liegen die jährlichen Preise für die Entsorgung von Restmüll für den privaten Haushalt derzeit bei 82,90 bis 287,20 Euro. Das soll sinken auf 82,50 bis 284,90 Euro. Dabei würden die Kosten für die „Restabfallkleinbehälter (bis 240 Liter)“ – also die allgegenwärtige Tonne – für den Entsorger steigen. Rund 22.400 Euro müsste man eigentlich mehr von den Kunden reinholen. Aber gleichzeitig sei laut der zu beratenden Vorlage die Zahl der Tonnen gestiegen und damit auch das Abfuhrvolumen. Durch diese höhere Auslastung könne die Gebühr insgesamt um bis zu 0,8 Prozent gesenkt werden.

Mehr Gebühren für Bioabfall

Was steigt, sind hingegen die Gebühren für Bioabfallbehälter. Aus je nach Größe 61,10 bis 136,70 Euro im Jahr 2017 sollen im Jahr 2018 dann 63,30 bis 142,50 Euro werden. Das sind Prozente von plus 3,6 bis 4,2 Prozent.

Für Gewerbeabfallkleinbehälter muss 2,5 Prozent mehr gezahlt werden. Bei den Großbehältern (kleine Container) steigen die Gebühren um 0,55 bis knapp 0,9 Prozent. Die Gebühren für Gewerbeabfallgroßbehälter sollen um satte 9,16 Prozent steigen. Die regelmäßige Abfuhr von großen Gewerbeabfallcontainern sinkt wiederum um gut 7,5 Prozent.

Den Segen zu diesen Punkten soll der Stadtrat geben, nachdem die neue Kostenrechnung von Umwelt- und Verwaltungsausschuss diskutiert wurde.