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Nach Starkregen in Delmenhorst Sanierung des Delmestaus wirft Fragen auf

Von Frederik Grabbe | 09.09.2016, 00:16 Uhr

Teile der Böschung der Delme in Hasbergen sind am Sonntag, 4. September, weggespült worden. Ein Ortsratsmitglied trägt das Thema nun in die Politik.

Das Erdreich, das am Sonntag nach einem starken Regenguss im Bereich der Baustelle nahe des Delmestaus fortgerissen wurde , sorgt Anwohner. So sieht Anwohner und Ortsratsmitglied Herbert Sudau (CDU) anliegende Gebäude gefährdet. Er wirft den an der Sanierung beteiligten Fachleuten vor, die Böschungsstabilität nicht richtig eingeschätzt zu haben. „Als direkter Nachbar habe ich eine zusätzliche Böschungssicherung der Delme beantragt und halte ein böschungsschonendes Stausystem für notwendig“, schreibt Sudau in einer Mitteilung.

Ochtumverband will nachbessern

Auf Anfrage teilt Geschäftsführer des Ochtumverbands Matthias Stöver mit, dass an der Böschung selbst keine Schäden festgestellt worden seien. Trotzdem wolle der Verband Wasserbausteine im Grenzbereich zu Sudaus Grundstück einsetzen, um ein Abrutschen des Erdreichs künftig zu verhindern. Das Wasser war am Sonntag nahe dem Gebäude übergetreten.