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Nachlöscharbeiten beendet JHD-Brand: Brandermittler starten am Montag ihre Arbeit

Von Jan Eric Fiedler, Jan Eric Fiedler | 18.09.2016, 13:45 Uhr

Die Suche nach dem Grund für den verheerenden Großbrand im Josef-Hospital in Delmenhorst startet frühestens am Montag. Seit Samstag waren keine Nachlöscharbeiten mehr notwendig.

Was hat den verheerenden Großbrand im Josef-Hospital verursacht, bei dem am Freitag große Teile des Gebäudes zerstört wurden? Es gibt wohl keine Frage, die die Delmenhorster derzeit mehr beschäftigt. Die Antwort darauf sollen die Brandermittler der Polizei liefern. Sie werden allerdings frühestens am Montag ihre Arbeit aufnehmen können. Dies bestätigte am Sonntagvormittag die Polizei dem dk auf Nachfrage. So müsse am Montag zunächst geklärt werden, ob der Brandort überhaupt zu begehen ist oder ob die Arbeit der Ermittler durch Einsturzgefahr oder Ausdünstungen aus den Trümmern gefährdet ist.

Ausmaß der Schäden noch nicht sicher

Der 1994 errichtete Anbau des Josef-Hospitals ist von der Polizei beschlagnahmt und versiegelt worden. Eine Bestandsaufnahme, welche der wenigen noch im Krankenhaus verbliebenen Einrichtungen durch das Feuer Schaden genommen haben, war den Verantwortlichen des Josef-Hospitals deshalb bisher noch nicht möglich. Sie konnten am Samstag lediglich unter Polizeibegleitung in das Rechenzentrum des Krankenhauses, um dort die Rechner abzubauen und in Deichhorst wieder aufzubauen. Sicher ist allerdings, dass die Mammografie des JHD bei dem Feuer einen Totalschaden erlitten hat. Dies teilte Geschäftsführer Thomas Breidenbach am Samstagabend dem dk mit.

Keine Nachlöscharbeiten seit Samstag

Weitere Nachlöscharbeiten waren seit Samstag nicht mehr notwendig, wie die Polizei dem dk berichtete. Nach dem Ende der Löscharbeiten am Samstag gegen 6 Uhr war die Feuerwehr Brinkum, die zur Unterstützung der Delmenhorster Einsatzkräfte vor Ort war, am Morgen noch einmal alarmiert worden, um wieder aufgeflammte Glutnester zu löschen. Auch am Samstagnachmittag war die Feuerwehr laut Breidenbach noch einmal ans Josef-Hospital gerufen worden.