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„Nacht der Kirchenmusik“ Delmenhorster Kirchenmusiker glänzen mit kreativem Konzept

Von Yannick Richter, Yannick Richter | 04.09.2016, 15:44 Uhr

Das innovative Konzept der „Nacht der Kirchenmusik“ hat auf Anhieb funktioniert. Hunderte Besucher lauschten den Kirchenmusikern in der Stadtkirche und der St.-Marien-Kirche.

Es war eine mutige Idee, die Friederike Spangenburg, Kantorin der Stadtkirche, und Udo Honnigfort, Kantor in St. Marien, am Samstagabend in die Tat umsetzten. Umso größer war am Sonntagmorgen die Erleichterung bei den Organisatoren.

Zufriedenheit bei den Organisatoren

„Wir wussten nicht wirklich, was uns überhaupt erwartet. Deshalb sind wir wegen der positiven Resonanz und der Begeisterung der Zuhörer überrascht und glücklich“, zeigt sich Udo Honnigfort nach der Premiere der „Nacht der Kirchenmusik“ in Delmenhorst zufrieden.

Erstmals stellte das Duo einen Konzertabend zusammen, bei dem sich nicht nur zahlreiche Kirchenmusiker aus der Region an vier Konzerten beteiligten, sondern obendrein der Veranstaltungsort nach jedem einstündigen Auftritt zwischen der evangelisch-lutherischen Stadtkirche und der katholischen St.-Marien-Kirche wechselte.

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Wechsel zwischen Stadt- und St.-Marien-Kirche

Unter dem Beifall von 200 Gästen machten die Posaunenchöre aus Delmenhorst, Hasbergen und Lemwerde sowie die Posaunengruppe der methodistischen Gemeinde dabei gemeinsame Sache und gaben zum Auftakt um 18 Uhr in der Stadtkirche ein Konzert mit 45 Bläsern.

Nach einer Stärkung an der St.-Marien-Kirche wurde die Veranstaltung in St. Marien mit der Kantorei St. Katharinen Schönemoor unter der Leitung von Ralf Mühlbrandt und einem Auftritt von Harfenspielerin Janine Schmidtpott fortgesetzt, ehe Norbert Müller zum Abschluss des zweiten Konzertblocks den ersten Teil seiner Orgelmesse präsentierte.

Zurückgekommen in der Stadtkirche setzte der St.-Christophorus-Organist beim dritten Konzert die Orgelmesse fort, bevor der evangelische Stadtchor unter der Leitung von Friederike Spangenburg und der Chor „#9Kreuzneun“ auftraten.

Veranstaltung soll wiederholt werden

Den Abschluss des abwechslungsreichen musikalischen Marathons bildeten die Organisatoren höchstpersönlich: Gemeinsam mit Ralf Mühlbrandt (Bariton) zeigten Spangenburg (Sopran, Violine, Orgel) und Honnigfort (Tenor und Orgel) in St. Marien ihre Vielseitigkeit.

„Selbst zum Ende des Abends, um kurz vor Mitternacht, waren noch 100 Zuschauer da“, freut sich Honnigfort über den regen Zuschauerzuspruch und verspricht: „Es wird auf jeden Fall eine Wiederholung des Abends geben – in welcher Form auch immer.“