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Neue Aktion Nachbarschaftszentrum Wollepark startet Befragung

Von A. Schnackenburg, Alexander Schnackenburg | 01.07.2016, 09:07 Uhr

„Wir wollen wissen, wie wir helfen können“ lautet das Motto einer Bewohnerbefragung im Wollepark. Ab Montag schwärmen Mitarbeiter des Nachbarschaftszentrums aus.

Gleich 270 Bewohner mehr als noch im Jahr zuvor verzeichnete der Wollepark im Januar dieses Jahres. Insgesamt, so Wiebke Machel, lebten mittlerweile über 2000 Menschen in dem Sanierungsgebiet. Jetzt wollen Machel und ihre Kolleginnen aus dem Nachbarschaftszentrum Wollepark der Diakonie im Oldenburger Land die neuen Bewohner ein bisschen besser kennen lernen und zugleich klären, was sie sich für ihr Wohnquartier wünschen. Daher bitten Machel & Co. ab kommendem Montag, 4. Juli, bis zum Ende des Monats zur anonymen „Aktivierenden Bewohnerbefragung“.

Hierfür, erklärt Kira Dartsch aus dem Nachbarschaftszentrum, wolle sie zusammen mit Kerstin Bartling, Ann-Christin Leymann, Anke Wolf und natürlich Wiebke Machel in Zweierteams , werktags von 9 bis 17 Uhr, nach und nach an allen Wohnungstüren der Bewohner klingeln, um sich wenige Minuten mit diesen zu unterhalten. „Wir wollen wissen, was sich die Leute vorstellen, was sich besser machen lässt und wie wir helfen können“, erklärt Dartsch. Außerdem hofft das Nachbarschaftszentrum, im Zuge der Befragung den einen oder anderen Bewohner für die Mithilfe bei der sozialen Gestaltung des Wolleparks gewinnen zu können.

Fragebogen als Leitfaden

Zwar haben Machel und ihre Kolleginnen einen Fragebogen ausgearbeitet. Dieser aber werde lediglich als Leitfaden fungieren, sagt Dartsch. Es werde sich bei den Gesprächen mit den Bewohnern letztlich eher um Interviews als um standardisierte Befragungen handeln.

Ergebnisse sollen im September vorliegen

Obwohl die Auswertung der Bögen entsprechend anspruchsvoll und aufwendig sei, glaubt das Team, schon im September Ergebnisse präsentieren zu können. „Hauptziel der aktivierenden Befragung ist es jedoch, quartiersspezifische Bedarfe festzustellen und die ‚Arbeit des Quartiersmanagements, der Gemeinwesenarbeit und des Familienzentrums „Wolle“ darauf abzustimmen“, so Machel. Dabei handele es sich um ein langfristiges Unterfangen. Aufgrund älterer Befragungen hat das Nachbarschaftszentrum Wollepark bereits diverse Sprachlernangebote, „Schulstartpakete“ und sonstige niederschwellige Hilfsangebote für die Bewohner des Sanierungsgebiets entwickelt. Hieran möchte die Diakonie anknüpfen.