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Neue Faktenlage vor Ratssitzung Beschluss zur Klinikfusion in Delmenhorst vertagt

Von Jan Eric Fiedler | 24.03.2015, 20:14 Uhr

Die Entscheidung über die Einbringung der Geschäftsanteile des Klinikums in die gemeinsame Holding mit dem St. Josef-Stift ist in der Ratssitzung am Dienstag von Oberbürgermeister Axel Jahnz (SPD) von der Tagesordnung genommen worden.

„Wir haben neue positive Fakten an die Hand bekommen“, erklärte Jahnz. Diese müssten nun zunächst in den Fraktionen besprochen werden. Bei den Fakten handelt es sich um den Jahresabschluss des St. Josef-Stifts, der erst am gestrigen Abend der Politik zur Verfügung gestellt werden konnte.

Laut Kristof Ogonovski, Vorsitzender der CDU-Fraktion, fand die Absetzung der Entscheidung die Zustimmung aller Fraktionen. „Wir haben uns vergewissert, dass dadurch kein Nachteil entsteht“, berichtete Ogonovski. An der positiven Grundeinstellung der Politik ändere sich nichts: „Wir stehen zu der Fusion“, sagte er.

Nachteile sieht auch Dr. Harald Groth, Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums, durch die Aufschiebung nicht. Klinikum und Stift würden schon jetzt in Gesprächen mit Landesregierung und Krankenkassen als Einheit handeln.

Die Entscheidung soll nun voraussichtlich in der nächsten Ratssitzung am 21. April fallen.