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Neue Intermediate Care-Station JHD: Delmenhorster Rat wird eingebunden

05.03.2016, 09:36 Uhr

Sollte es für die Bauphase zu der vorübergehenden Zusammenlegung des Josef-Hospitals (JHD) am Standort Deichhorst kommen, will Oberbürgermeister Axel Jahnz die Entscheidung darüber für die Stadt an den Rat geben.

Die Stadt ist mit zehn Prozent am JHD beteiligt, Jahnz ist Vertreter der Gesellschafterversammlung. Gegenüber dem Rat bestehe eine Beteiligungspflicht.

Laut JHD-Geschäftstführer Thomas Breidenbach werde eine Zusammenlegung vom zuständigen Ministerium in Hannover ausdrücklich begrüßt. Diese habe laut Aussage der Geschäftsführung auch positive Auswirkungen auf die Intensivstation. „Aktuell wird sowohl am JHD Deichhorst als auch am JHD Mitte eine Intensivstation betrieben. Dies ist notwendig, weil die operativen und internistischen Fachbereiche an beiden Standorten Intensivkapazitäten benötigen“, sagt Breidenbach. Durch die Zusammenlegung sei zudem die Einrichtung einer Intermediate Care-Station (IMC) möglich, die bisher an beiden Standorten fehle, weil Fachpersonal nicht ausreichend vorhanden sei. „Patienten, die aus medizinischer Sicht nur überwachungs-, aber nicht intensivpflichtig waren, beispielsweise nach der OP, blockieren so an beiden Standorten Intensivkapazitäten“, sagt Breidenbach. Mit der Zusammenlegung könnte eine IMC mit elf Betten entstehen.