Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Neuer Leitfaden herausgegeben Fair und nachhaltig handeln in Stuhr

Von Kai Hasse | 19.09.2017, 17:05 Uhr

Die Gemeinde Stuhr und der Arbeitskreis „Stuhr Fair“ haben eine Broschüre herausgegeben, die es erleichtern soll, fair und nachhaltig zu kaufen. Sie ist nun in vielen Einrichtungen des Ortes erhältlich.

Das Einkaufen in Stuhr soll klimaschonend, fair und nachhaltig werden. Dazu gibt es einen Leitfaden in der Gemeinde. Er wurde vom Arbeitskreis „Stuhr Fair“ und der Gemeinde erstellt.

Menschen leben „weit über ihre Verhältnisse“

Nachhaltigkeit sei mittlerweile ein wichtiges Kriterium für die Verbraucher – sowohl beim Einkauf als auch im Alltagsverhalten, davon sind der Arbeitskreis und die Gemeindeverwaltung überzeugt. Produkte und Dienstleistungen sollen klima- und umweltfreundlich sein, fair gehandelt sein und einen lokalen Bezug haben. Denn die Menschen lebten, so heißt es, „weit über ihre Verhältnisse“. Die Ressourcen der Erde seien nicht ausreichend, um den Bedarf zu decken. Zumindest nicht so, wie der Bedarf derzeit gestillt werden würde.

Mehrere Rubriken in Broschüre

Damit also die Stuhrer einen Leitfaden haben, um möglichst nachhaltig zu konsumieren und vor allem lokale Produkte zu nutzen, wurde der Ratgeber erstellt. Er ist unterteilt in die Rubriken Gesunde und umweltfreundliche Lebensmittel, Nachhaltige Produkte, Second-Hand und Reparieren statt Wegwerfen, Garten und Holz, Bauen und Sanieren sowie effiziente Stromnutzung und Nachhaltige Mobilität.

Erhältlich in Rathaus, Läden oder Banken

Der Ratgeber verfügt über einen Saisonkalender für Gemüse und Obst, zählt lokale Lebensmittelmärkte auf, informiert über Arbeitsbedingungen in der Kleidungsherstellung oder gibt Rat über energieeffizienten Häuserbau und Elektromobilität. Erstellt haben ihn der Arbeitskreis Stuhr Fair, der kommunale Klimaschutzmanager Colja Beyer, der Umweltbeauftragte Marc Plitzko und der Teamleiter Jugend der Gemeinde Stuhr, Hans Schüler. Erhältlich ist die Broschüre im Rathaus, in Kirchengemeinden, Banken, der Bibliothek, in Geschäften mit regionalen Produkten, der VHS oder städtischen Freizeiteinrichtungen.