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Neuer Standort an Delme-Terrassen Delmenhorster Rathausmodell wird umgesetzt

Von Eyke Swarovsky | 20.05.2016, 17:50 Uhr

Das Gezanke um den unglücklich gewählten Standort der bronzenen Miniatur der historischen Delmenhorster Rathausanlage hat ein Ende. Das Modell wird umgesetzt.

„Die Debatte um den Standort ist beendet“, teilt Stadtsprecher Timo Frers in einer Presseerklärung mit. Entstanden war sie, weil als Standort für das vom Delmenhorster Heimatverein initiierte Objekt ein Platz mitten in der Außenbestuhlung des Cafés „Tutti Frutti“ gewählt wurde. Gastronom Manuel Mutlu reagierte bei der Präsentation mit Verwunderung auf den Standort.

Nach zahlreichen Gesprächen Lösung gefunden

Nach „zahlreichen positiven Gesprächen“ innerhalb der Stadtverwaltung sowie mit den unmittelbar Beteiligten vom Heimatverein Delmenhorst und Manuel Mutlu habe man nun eine Lösung gefunden. Mutlu: „Ich bin froh, dass die Stadtverwaltung ihre Entscheidung revidiert hat. Das ist in meinem Sinn und zeigt, dass es Verständnis für uns Gastronomen vor Ort gibt.“

Modell zieht an Holzsteg der Delme-Terrassen

Das Modell der Rathausanlage soll in rund zwei Wochen an den Holz-Steg der Delme-Terrassen versetzt werden. „Dieser erstklassige Platz ermöglicht auch weiterhin den Blick auf das Gesamtensemble. Zudem berücksichtigt der barrierefreie Standort die Aspekte des Stadtraumes, der Marktstände und möglicher Folgemaßnahmen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Jahnz findet neuen Standort noch besser

Oberbürgermeister Axel Jahnz sieht in der jetzt gefundenen Lösung eine Verbesserung. „Ich bin froh und glücklich, dass es uns zeitnah gelungen ist, einen neuen Standort für das Modell zu finden, der alle glücklich macht“, sagt er und geht noch einen Schritt weiter: „Am neuen Standort am Aufgang zu den Delme-Terrassen kann das Modell seinen Beitrag zur Verschönerung der Innenstadt noch besser entfalten.“

Stadtbaurätin als Vermittlerin

Als Vermittlerin ist laut Frers die neue Delmenhorster Stadtbaurätin Bianca Urban eingetreten. Jahnz dankt sowohl ihr als auch allen anderen Beteiligten für den konstruktiven Austausch.

Skulptur erst Mitte April enthüllt

Der Heimatverein hatte den Anstoß für das 16.800 Euro teure Projekt im Maßstab 1:200 gegeben, das durch Spenden finanziert wurde. Mitte April wurde die Miniatur , die die historische Rathausanlage von 1925 inklusive der Arkaden zeigt, enthüllt.

Als die Diskussion um den Standort entbrannte, schaltete sich Oberbürgermeister Jahnz laut Pressemitteilung umgehend ein und suchte das Gespräch mit Wirt Mutlu sowie den Austausch mit dem Heimatverein. An deren Ende steht nun der neue Standort für das Modell, der nach Angaben von Timo Frers alle Beteiligten überzeugt hat.