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Neues Beratungszentrum Delmenhorst will schulische Integration von Behinderten stärken

Von Frederik Grabbe | 02.08.2017, 13:31 Uhr

Delmenhorst/ Landkreis Oldenburg. Die Stadt Delmenhorst will Menschen mit Behinderungen besser in die Schullandschaft integrieren und möchte ein sogenanntes Regionales Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule (RZI) aufbauen. Das geht aus einer Mitteilung des Kultusministeriums des Landes Niedersachsen hervor.

Demnach stehen Delmenhorst sowie die Landkreise Oldenburg und Diepholz neben 23 anderen Landkreisen und kreisfreien Städten auf einer Bewerberliste für ein solches Unterstützungszentrum. Erst gestern sind laut Mitteilung die ersten elf RZI in Niedersachsen an den Start gegangen. Als Teil der Landesschulbehörde sollen sie als zentrale Anlaufstelle für inklusive Schulen in allen Fragen der sonderpädagogischen Unterstützung dienen.

Entscheidungen zum Personaleinsatz, Hilfe bei der Vermittlung von Methoden

Die RZI sollen etwa bei Entscheidungen beteiligt werden, wie sonderpädagogische Kräfte an Schulen eingesetzt werden. Zudem sollen sie Methoden und Ideen vermitteln, wie Kinder und Jugendliche individuell gefördert werden können. Schulen, Lehrer, Schüler, Eltern, Schulträger und Studienseminarer sollen von der Beratung profitieren. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) bezeichnete die RZI als „Schwungräder für die Umsetzung der Inklusiven Schule“.

Delmenhorsts Aussichten auf ein Beratungszentrum stehen nicht schlecht

Delmenhorsts Aussichten bei der Bewerbung sind gut: Heiligenstadt betonte, dass jedem Wunsch auf Gründung eines inklusiven Beratungszentrums zum nächsten Jahr stattgegeben werden soll.