Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Neues Gebäude wird vorgestellt Delmenhorster Integrations- und Bildungsverein feiert Freundschaftsfest

Von Antje Cznottka | 08.11.2015, 12:01 Uhr

Der Delmenhorster Integrations- und Bildungsverein (DIBV) feiert seit Freitag das Freundschaftsfest in den neuen Räumen an der Stadthofstraße in Noch bis Sonntag können sich Besucher das neue Gebäude anschauen und mitfeiern.

Das Freundschaftsfest sollte Gemeindemitgliedern und neuen Nachbarn nun die Möglichkeit geben, sich gegenseitig und das neue Haus kennenzulernen. „Unsere Mitglieder sind neugierig auf das neue Gebäude“, bestätigt Kaplan. Bereits am Donnerstag habe es auch einen Informationsabend für die Nachbarn gegeben, bei dem sich der DIBV vorgestellt habe.

Nachbarn lernen neues DIBV-Gebäude kennen

So auch Bernadette Huntemann und Martina Soldan aus der Nachbarschaft. „Ich bin der Einladung der Gemeinde gefolgt, weil man imm er etwas voreingenommen gegenüber Dingen ist, die man nicht kennt. Hier hatte ich jetzt die Möglichkeit, auch mal zu gucken“, sagte Huntemann. „Ich komme in jedem Jahr hierher. Ich fühle mich mit der Gemeinde verbunden und es gibt immer leckeres hausgemachtes Essen“, erklärt Soldan.

Delmenhorster Integrations- und Bildungsverein kocht, bäckt und unterhält

Neben Börek, Köfte, Torten, Baklava, Kebab, Waffeln Zuckerwatte und mehr gab es auch Hüpfburg, Clown, und Maskottchen für Kinder sowie Informationsmaterial für Erwachsene.

DIBV will Jugend- und Familienarbeit erweitern

Die Räume des DIBV in der Bremer Straße seien zu eng geworden, berichtet DIBV-Vorstandsmitglied Kehbi Kaplan. „Wir würden gern mehr Angebote und Aktionen für Kinder, Jugendliche und Familien über die Hausaufgabenbetreuung hinaus anbieten. Das geht zur Zeit allerdings nicht oder nur draußen, weil der Platz im Gebäude fehlt“, sagt Kaplan.

Gebäude an der Stadthostraße in Delmenhorst muss umgebaut werden

Bevor die Angebote des DIBV erweitert werden können, muss das Gebäude an der Stadthofstraße umgebaut werden. „Die großen Räume müssen aufgeteilt, Wände eingezogen, Fußbodenbelege erneuert und eine Heizung installiert werden“, sagt Kaplan. Die Einnahmen des Festes sollen für die Renovierungskosten zurückgelegt werden.

Die Umbauarbeiten müssten aber erst noch vom Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ) geplant werden. Der VIKZ hatte das Gebäude, in dem ehemals der gemeinnützige Betrieb „Neue Arbeit“ ansässig war, laut Kaplan für 485.000 Euro bei einer Zwangsversteigerung erworben. „Wir sind hier Mieter“, erklärt Kaplan. Bis alles umgebaut sei, könne es noch ein Jahr dauern.