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Neues Zentrum startet 2018 Delmenhorst bekommt Angebot für inklusive Schulen

Von Sonia Voigt | 10.10.2017, 12:08 Uhr

Delmenhorst/ Landkreis Oldenburg. Eine Planungsgruppe trifft ab nächster Woche Vorbereitungen für ein neues Regionales Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule in Delmenhorst. Auch die Nachbar-Landkreise erhalten eine solche Informationsstelle.

Delmenhorsts Bewerbung war erfolgreich: Um Kinder und Jugendliche mit Behinderung besser in die Schullandschaft zu integrieren, bekommt die Stadt ab August 2018 ein Regionales Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule (RZI). Auch die Landkreise Oldenburg, Diepholz und Wesermarsch gehören zu den insgesamt 28 Kreisen und kreisfreien Städten landesweit, die zum nächsten Schuljahr eine solche niedrigschwellige Informationsstelle erhalten. Bereits am kommenden Montag nimmt eine Planungsgruppe die Arbeit auf und bereitet die Gründung vor, meldet das Niedersächsische Kultusministerium.

Zentren sollen „Schwungräder der Inklusion“ sein

Die ersten elf RZI haben bereits diesen Sommer losgelegt. Sie werden laut Kultusministerin Frauke Heiligenstadt „sehr gut angenommen“ und sollen als „Schwungräder der Inklusion“ und Bausteine eines landesweiten Inklusionsnetzwerks dienen. Die Zentren sind Anlaufstellen für Schüler, Eltern, Lehrer und anderes Schulpersonal sowie Schulträger und Studienseminare. Ziel ist es, gute Bedingungen für das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Unterstützungsbedarf zu schaffen, und alle Fragen zu sonderpädagogischer Förderung kompetent zu beantworten.

RZI sollen Personalentscheidungen vorbereiten

Konkret sollen die RZI auch Personalentscheidungen vorbereiten, „damit die Schulen die richtige Lehrkraft mit dem richtigen Fachgebiet an der richtigen Stelle einsetzen können“. Sie sind Teil der niedersächsischen Landesschulbehörde. Der Grünen-Landtagsabgeordnete Hans-Joachim Janßen hat die Nachricht von den neuen RZI am Montag verbreitet.