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Neujahrskonzert in Stuhr Philharmonie NordWest musiziert auf Gut Varrel

Von Antje Cznottka | 05.01.2015, 12:26 Uhr

Mit einem beeindruckenden Repertoire aus Klassik, Romantik und Barock, aber auch Stücken der Moderne sowie einem ausgezeichneten Zusammenspiel überzeugt die Klassische Philharmonie NordWest am Sonntag die Gäste in der Gutsscheune

Zum traditionellen Neujahrskonzert hatte die Philharmonie NordWest am Sonntagnachmittag auf Gut Varrel geladen. In diesem Jahr begaben sich die Musiker unter der Leitung von Chefdirigent Ulrich Semrau auf eine musikalische Reise durch Europa.

„Wir hatten die Idee mit Musik eine Rundreise über den Kontinent zu unternehmen und uns so auch ein wenig weg von den typischen Neujahrskonzerten zu bewegen“, erklärt Semrau. Das Programm zeigt einen großen Queerschnitt klassischer Musik und schaffte ebenso Platz für moderne Kompositionen.

So begann das Programm „Mit Musik durch Europa“ des rund 30-köpfigen Orchesters in der voll besetzen Gutsscheune in spanischen Orangen- und Zitronenhainen mit Georges Bizéts Carmensuite Nr.1. Im Anschluss begeisterte Solist Zsolt Dombovari, ein ungarischer Musiker und Orchestermitglied der Philharmonie, in der „Ungarischen Rhapsodie“ von David Popper.

In der zweiten Hälfte des Konzerts entführte die Philharmonie NordWest ihr Publikum nach England. Ein Medley aus verschiedenen Beatles-Songs fanden in ihrer klassischen Orchesterinterpretation ebenso Anklang wie der anschließende Ausflug in die Karibik mit der Musik zum Piratenfilm „Fluch der Karibik“. Doch auch Klassiker des Neujahrskonzerts wie Johann Strauss‘ „Kaiserwalzer“ und „An der schönen blauen Donau“ waren Teil des Programms auf Gut Varrel.

Publikum sagte diese Mischung zu. „Wir sind Wiederholungstäter, weil diese klassische Musik garniert mit jungen Stücken nach Silvester ein Ansporn für das neue Jahr ist“, erklärt Zuhörer Wolfgang Jondral.