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Nordwestbahnen weiter verspätet Zugausfälle nach Signalstörung bei Delmenhorst

Von Sonia Voigt | 04.03.2017, 14:35 Uhr

Zu zahlreichen Zugausfällen und Verspätungen hat eine Signalstörung bei der Bahn zwischen Delmenhorst und Bremen-Neustadt ab 8.30 Uhr am Samstag geführt. Der Defekt war gegen 13.30 Uhr behoben, Folgeverspätungen ziehen sich aber bis in den späteren Nachmittag.

Werder-Fans auf dem Weg zum Heimspiel und andere Zugreisende können am frühen Samstagnachmittag aufatmen: Nach Nordwestbahn-Angaben war die Störung gegen 13.30 Uhr behoben, die Züge können wieder alle durchfahren. Auch vorher war die Strecke nicht komplett gesperrt, doch da der Fahrdienstleiter durch das Versagen des automatischen Signals jeden Zug einzeln auf Befehl fahren lassen musste, kam es zu erheblichen Verzögerungen und Ausfällen.

Verspätungen bis in den späteren Nachmittag

Verspätungen können sich aber laut einer Nordwestbahn-Sprecherin noch bis in den späteren Nachmittag ziehen. Um die vielen auch in Delmenhorst gestrandeten Fahrgäste an ihr Ziel zu bringen, fahren auch die als Schienenersatzverkehr eingesetzten Busse weiterhin, bis alle Rückstaus behoben sind.

20 Züge ausgefallen

Insgesamt rund 20 Züge sind laut Nordwestbahn-Sprecherin Stephanie Nölke ganz oder teilweise ausgefallen. Die Signalstörung zwischen Delmenhorst und Bremen-Neustadt betraf alle vier Nordwestbahn-Linien, die durch Delmenhorst fahren: die RS 3 von Bremen nach Bad Zwischenahn, die RS 4 von Bremen nach Nordenham, die zwischenzeitlich nur noch zwischen Nordenham und Hude verkehrte, sowie die RB 58 (Bremen – Osnabrück) und die RB 19 (Bremen – Wilhelmshaven), die nur noch bis Delmenhorst verkehrten.

Werder-Heimspiel erschwert Bus-Suche

Weil viele Busse rund um das Werder-Heimspiel ohnehin bereits im Einsatz waren, hatte die Nordwestbahn Schwierigkeiten, einen Schienenersatzverkehr auf die Beine zu stellen. „Es gab einen Busnotverkehr zwischen Hude und Bremen, aber nicht mit den nötigen Kapazitäten“, berichtet Nölke.