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Öffentliche Kraftgeräte in Graft Delmenhorster Fitness-Parcours Anfang Mai fertig

Von Michael Korn | 04.04.2017, 18:24 Uhr

Die drei Fitnessgeräte werden zwar schon Ende dieser Woche in den Graftanlagen aufgestellt. Die Betonfundamente müssen jedoch noch vier Wochen lang aushärten.

Ende der Woche stellt die Stadt die von Freizeitsportlern ersehnten Fitnessgeräte in den Graftanlagen auf. Die Hobbyathleten müssen sich dennoch ein wenig in Geduld üben, bis sie ihre Muskeln kostenlos und im Freien trainieren können: Die Fundamente müssen nach Angaben der Stadt noch einige Wochen aushärten, so dass eine Freigabe des neuen öffentlichen Fitness-Parcours in Nähe zum großen Spielplatz an der Außengraft für Anfang Mai erwartet wird.

Bisher zu nass für Aufbau

Bisher war es laut Rathaus witterungsbedingt nicht möglich, die Geräte an der vorgesehenen Stelle aufzustellen, da es in dem Bereich sehr nass war. Für die Aufstellung der drei Stationen ist der Einsatz von Bagger, Betonpumpe und Lastwagen erforderlich. Um Flurschäden durch das Befahren auf nassem Untergrund möglichst gering zu halten, wurde mit der ausführenden Firma vereinbart, die Geräte erst bei länger anhaltendem, trockenen Wetter zu installieren. Die Betonfundamente müssen vor Freigabe zur Nutzung der Geräte vier Wochen aushärten. Der Bereich wird durch einen Bauzaun gesichert.

Gesamtkosten 30.000 Euro

Bestellt hat die Stadt ein Großgerät für „Calisthenics Workout“ (Eigengewichtstraining), einen Brust- und einen Beintrainer. Die Gesamtkosten betragen nach Stadtangaben rund 30000 Euro. Es sollen Bänke und Möglichkeiten zur Ablage von Taschen aufgestellt werden. Um den Wunsch zur Anlage eines solchen Trimm-Pfades zielgerichtet umzusetzen, hatte die Stadt potenzielle Nutzer angefragt. Unter anderem hatte die Polizeisportgruppe Delmenhorst eine Trainingsmöglichkeit in den Graftanlagen begrüßt. Auch der Kriminalpräventive Rat und der Fachdienst Jugendarbeit sehen darin eine attraktive, kostenfreie Freizeitgestaltung. Die Anlage könnte im Rahmen eines begleiteten Sportangebotes genutzt werden, um damit die Präventionsarbeit zu unterstützen. Ein weiteres Sportangebot in den Graftanlagen wurde zwar kürzlich von der Politik diskutiert, wegen offener Fragen jedoch vertagt: Das sogenannte Discgolf, bei dem Frisbeescheiben entlang eines Parcours in Zielkörbe geworfen werden. Der Flächenbedarf gab hier Anlass zu Bedenken.