Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Ortsverband finanziell gestärkt Kinderschutzbund Delmenhorst lässt Krise hinter sich

Von Britta Buntemeyer | 24.03.2015, 16:33 Uhr

Der Kinderschutzbund Delmenhorst hat die schweren Zeiten hinter sich gelassen und im vergangenen Jahr bereits einige Projekte realisiert. Zwei Mitglieder sind neu im Vorstand.

Der Kinderschutzbund Delmenhorst hat sich nach einer kritischen Phase im Jahr 2013 mit finanziellen Problemen und inhaltlichen Einschnitten im vergangenen Jahr gut erholt: Bei der Jahreshauptversammlung blickten die Mitglieder zufrieden auf das Erreichte. Der gemeinnützige Verein hatte sich neu aufgestellt. „Die Mitglieder haben dem Verein auch in dieser schwierigen Zeit die Treue gehalten“, heißt es in einem Bericht. Die Veränderungen durch den Weggang einzelner Mitglieder und durch Neueintritte bewege sich auf dem Niveau vergangener Perioden.

Zudem hatten einige Vorstandsmitglieder den Kinderschutzbund verlassen, neu in den Vorstand wurden Holger Schmitz als stellvertretender Vorsitzender und Heike Rupprecht als Beisitzerin gewählt. Das Jahr 2014 konnte laut Bericht mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Zu verdanken sei dies dem zu Beginn des Jahres neu gewählten Vorstand, umfangreicher ehrenamtlicher Tätigkeit „bis an die Belastungsgrenze“ und zahlreicher Kostensenkungen, etwa bei der Miete für die Vereinsgeschäftsstelle. Bedauerlicherweise habe sich der Kinderschutzbund von festangestellten Teilzeitkräften trennen müssen. Finanziell habe sich der Verein gestärkt. Neben den Mitgliedern vertrauten auch zahlreiche Spender dem Kinderschutzbund. Das Spendenaufkommen habe sich gegenüber dem Vorjahr leicht positiv entwickelt.

Ebenso wichtig wie die finanzielle Konsolidierung ist nach Ansicht des Ortsverbandes Delmenhorst die Etablierung eines Programms für die Zukunft. „Vielversprechende Anfänge sind hier gemacht“, freuen sich die Verantwortlichen, „dieser Prozess benötigt allerdings noch mehr Zeit.“ Maßgeblich sei die Orientierung am Kindeswohl sowie am Kinder- und Jugendschutz. Als Beispiele nennt der Kinderschutzbund den betreuten Umgang und die Inobhutnahmen in akuten Krisensituationen, Hausaufgabenhilfen, den Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“, Kochen mit Eltern und Kindern sowie einen Treff für Alleinerziehende.

Weitere Mitglieder und Ehrenamtliche sind willkommen.