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Osterfrühstück in Düsternort In Delmenhorst kommen alle Ethnien an einen Tisch

Von Lennart Bonk, Lennart Bonk | 22.03.2016, 18:25 Uhr

Ein Osterfrühstück für alle Düsternorter – egal, woher sie stammen – soll am Ostermontag Bewohner des Stadtteils zusammenführen. Für Kinder gibt es viele Überraschungen.

Zu einem gemeinsam Osterfrühstück lädt das Kinder- und Jugendhaus Horizont am Ostermontag, 28. März, alle Bewohner des Stadtteils Düsternort ein. An der Elbinger Straße 20 möchte das Jugendhaus in Kooperation mit dem Nachbarschaftsbüro Düsternort, dem WinD-Café sowie der evangelischen Gemeinde Zu den Zwölf Aposteln und dem Familienzentrum St. Christophorus den in Düsternort lebenden Flüchtlingen die Bedeutung von Ostern näher bringen. „Wir wollen mit den einzelnen Ethnien an einem gemeinsamen Tisch zusammenkommen“, sagt Dhurjati Roychoudhury, Sozialarbeiter im Jugendhaus Horizont.

Kinder suchen Ostereier

Um 10 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einem ökumenischen Freiluft-Gottesdienst auf dem kleinen Berg neben dem Jugendhaus. „Es wird aber keine Bergpredigt werden“, sagte Zwölf-Apostel-Pastorin Anne Frerichs in Anlehnung an Jesus Christus schmunzelnd.

Um 10.45 Uhr startet dann für alle Kinder das „große Ostereiersuchen“. Die gefundenen Eier können die Kinder gegen Überraschungseier eintauschen. Anschließend soll ein gemeinsames Frühstück auf der Wiese hinter dem Jugendhaus stattfinden. Dazu werden alle Gäste gebeten, etwas zu essen sowie eigenes Besteck und Geschirr mitzubringen.

Kontakt zu Flüchtlingen suchen

Für Thomas Fohrmann, Pastoralreferent der St.-Christophorus-Gemeinde steht dabei insbesondere die Begegnung mit den Flüchtlingen im Vordergrund. „Das Erleben und Kennenlernen von Flüchtlingen ändert die Sichtweise auf das Thema enorm“, erzählt Fohrmann.

Schmelzpunkt Düsternort

Auch für Sozialarbeiter Roychoudhury steht das Kennenlernen an erster Stelle. Für ihn ist Düsternort ein dynamischer Stadtteil. Der Osterbrunch dient seiner Meinung nach als Schmelzpunkt der verschiedenen Ethnien und Kulturen. Durch das gemeinsame Frühstück sollen die Düsternorter miteinander in Kontakt kommen. „Langfristig sollen die Flüchtlinge in unserer Gesellschaft ankommen. Dafür sind solche Schmelzpunkte nötig“, sagt der Sozialarbeiter.