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Panne in Delmenhorst Baustelle sperrt Delmenhorster Anwohner ein

17.06.2015, 20:13 Uhr

Infopanne in Delmenhorst: Weil die Stadt Anwohnern eine Straßenbaustelle nicht rechtzeitig bekannt gegeben hatte, kamen viele Bürger an der Schillerstraße nicht von ihrem Grundstück.

Eine unangekündigte Baustelle hat am Mittwoch, 17. Juni 2015, für Verärgerung unter zahlreichen Anwohnern der Schillerstraße ausgelöst. Mehrere Bürger wurden von der Sperrung im Einmündungsbereich zur Mühlenstraße überrascht – sie kamen mit dem Auto nicht mehr von ihrem Grundstück. Die Stadt bedauerte die Informationspanne auf dk-Nachfrage. In einer Mitteilung heißt es: „Leider war die bisherige Kommunikation der Baustelle nicht ausreichend. Es gab ein verwaltungsinternes Abstimmungsproblem. Das war unser Fehler.“ Umgehend habe man gestern die Baustelle inspiziert, für ordnungsgemäß befunden und die Informationen im Internet aktualisiert.

Hier die Erklärung von Stadt-Pressesprecher Timo Frers im Wortlaut: „Die Sperrung der Schillerstraße aufgrund von Asphaltierungsarbeiten wurde von der Delmenhorster Firma Ernst Petershagen beantragt. Diesen Antrag hat die Stadt geprüft und genehmigt. Leider war jedoch die bisherige Kommunikation der Baustelle nicht ausreichend. Es gab an dieser Stelle ein verwaltungsinternes Abstimmungsproblem. Das war unser Fehler. Eine Koordination, die einen wirklich reibungslosen Ablauf und die dazugehörigen Informationen gewährleistet, wird natürlich immer angestrebt, kann aber nicht immer garantiert werden.

Bereits heute nachmittag hat Fachdienstleiter Harald Ruge (Straßen- und Brückenbau) die Baustelle noch einmal persönlich in Augenschein genommen und mir anschließend berichtet, dass vor Ort alles in Ordnung sei.

Auch bezüglich der Informationen zur Baustelle hat die Stadt sofort reagiert. Auf der städtischen Internetseite http://www.delmenhorst.de/aktuelles/verkehrstipps/baustellen.php wurden die Angaben zur Schillerstraße umgehend aktualisiert.

Für die entstandenen Beeinträchtigungen und Kommunikationslücken bittet der Fachdienst Straßen- und Brückenbau alle Betroffenen um Verständnis.“