Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Parteien nehmen Stellung Die Fünf Topthemen für die Kommunalwahl in Delmenhorst

Von Jan Eric Fiedler, Jan Eric Fiedler | 31.08.2016, 18:39 Uhr

Krankenhaus, Graft, Innenstad, Bauland und Integration: Die Parteien nehmen Stellung zu den entscheidenden Fragen vor Ort.

In elf Tagen machen sich die Delmenhorster auf den Weg in die Wahllokale, um die neue Zusammensetzung ihres Stadtrates zu bestimmen. Doch welche Standpunkte vertreten die zehn Parteien, die am 11. September antreten, bei den entscheidenden Themen für Delmenhorst?

Fünf Themenschwerpunkte ausgewählt

Das dk hat fünf Themengebiete ausgewählt und die Parteien dazu befragt. Das im Wahlkampf bisher wohl am intensivsten diskutierte Thema war der Neubau des Josef-Hospitals in der Innenstadt. „Wo steht die Delmenhorster Krankenhauslandschaft in fünf Jahren?“, wollten wir von den Parteien wissen.

Die zweite Frage beschäftigt sich mit dem Dauerthema der vergangenen fünf Jahre: „Wie sieht Ihre Partei die Zukunft der Graft?“, haben wir die Parteien zur Entwicklung des Stadtparks befragt, die noch immer nicht abschließend geklärt ist.

Der Verkauf von Hertie und die Neugestaltung des Rathausplatzes fallen in die aktuelle Ratsperiode. Doch die Innenstadt bleibt ein Delmenhorster Sorgenkind. Deshalb wollten wir von den Parteien wissen: „Wie kann die Innenstadt weiter belebt werden?“

200 Wohnungen sollen künftig nach Wunsch der Verwaltung pro Jahr in Delmenhorst entstehen. Die Realität sieht anders aus: Viele Bauwillige warten vergeblich auf ein Grundstück in der Stadt. „Wie kann das Problem des Baulandmangels in Delmenhorst gelöst werden?“, haben wir die Kandidaten gefragt.

Rund 1300 Flüchtlinge leben mittlerweile in Delmenhorst. Obwohl die Zuwanderung in diesem Jahr zurückgegangen ist, ist ihre Integration eine wichtige und große gesellschaftliche Aufgabe. „Mit welchen Maßnahmen kann die Integration von Flüchtlingen in Delmenhorst weiter gelingen?“, lautete deshalb unsere fünfte Frage an die Bewerber für den Rat.