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Pfingstmontag Einweihung Neues Landschaftskreuz in Delmenhorst gefeiert

Von Heike Bentrup, Heike Bentrup | 10.05.2016, 17:39 Uhr

Dort, wo in Delmenhorst der Hoyersgraben in die Heidkruger Bäke mündet, lädt ein neues Landschaftskreuz zum Verweilen ein. Grundschüler haben die farbenfrohen biblischen Motive gestaltet.

Farbenfroh und lebendig und passend zum Standort mit biblischen Motiven rund um das Thema Wasser gestaltet, präsentiert sich das neue Landschaftskreuz, das Peter Holzenkämpfer, Holger Johannesmann und Rudi Markwitz von der Kirchengemeinde Delmenhorst-Hasbergen mit Unterstützung von Cord Hartjen an der Heidkruger Bäke im Einmündungsbereich des Hoyersgrabens errichtet haben. „Wir hatten vom Moorkreuz in Neuenlande noch Metall übrig, da lag es nahe, ein weiteres Kreuz zu bauen“, berichtet Holger Johannesmann. Nachdem der Standort ausgewählt war, machten sich die Männer ans Werk. Es wurde verzinkt, geschweißt und montiert, bevor das neue Landschaftskreuz an der Heidkruger Bäke in den Betonsockel eingelassen werden konnte.

Grundschüler gestalten Motive

Für die 15 farbenfrohen Motive sorgten Mädchen und Jungen der Klassen zwei bis vier der Käthe-Kollwitz-Schule. Sie hatten im Religionsunterricht mit ihren Lehrerinnen Christine Manske, Carola Westphal, Ann-Christin Pophanken und Angelika Herber Bildtafeln mit den Motiven entworfen und angefertigt. Auch mit Blick auf den Standort an den beiden Wasserläufen hatten die Kinder biblische Szenen unter dem Motto „Wasser ist Leben“ ausgewählt. Und so finden sich neben der Arche Noah und unter anderem auch Bilder vom über das Wasser wandelnden Jesus und vom Fischzug. Eine der zentralen Szenen an dem Kreuz stellt die Taufe dar und enthält auch – passend zum bevorstehenden Pfingstfest – die Taube als Symbol für den Heiligen Geist.

Akteure feiern Fertigstellung

An diesem Dienstag trafen sich die Akteure gemeinsam mit Pastor Stephan Meyer-Schürg und Zaungästen, um bei musikalischer Begleitung durch Gisela Fischer am Akkordeon die Fertigstellung des Kreuzes zu feiern. Dabei ließ Pastor Meyer-Schürg die Kinder die einzelnen Symbole aus dem Alten und dem Neuen Testament sowie aus der Ökumene nochmals erläutern. „Später werden die Erläuterungen auch auf einem Hinweisschild neben dem Kreuz zu finden sein“, kündigte der Geistliche an. Die offizielle Einweihung, zu der auch Kreispfarrer Bertram Althausen und Mitglieder der aramäischen Gemeinde erwartet wird, folgt am kommenden Pfingstmontag, 16. Mai, ab 11 Uhr. Interessierte Besucher sind willkommen.