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Platznot in Delmenhorst bleibt Förderschüler müssen auf Fröbelschule-Umbau warten

Von Kai Hasse | 24.10.2018, 19:02 Uhr

Die Umsiedlung von Klassen der Schule an der Karlstraße in die Gebäude der Fröbelschule wird noch auch sich warten lassen. Die Förderschule braucht dringend Platz. Der erforderliche Umbau der leer stehenden Fröbelschule wird aber vermutlich auch zum nächsten Schuljahr nicht klappen.

Die überfüllte Förderschule Schule an der Karlstraße soll auf Räume in der weitgehend ungenutzten Fröbelschule ausweichen können. Aber das wird noch etwas dauern. Laut Stadtsprecher Timo Frers gebe es zwar das Ziel, Räume der Fröbelschule schon ab dem Schuljahr 2019/20 zu nutzen. Dies werde aber voraussichtlich nicht klappen, stellt er klar. Somit müsse die Schule an der Karlstraße weiter mit provisorischen Raum-Lösungen leben.

Bereits jetzt mehrere Containerklassen

In der Fröbelschule stünde viel bauliche Arbeit an, bevor Schüler der Schule an der Karlstraße dort unterrichtet werden können. Unter anderem müssten Decken und Böden erneuert sowie Wände versetzt werden. Für den etwa 500.000 Euro teuren Umbau müsste es außerdem zunächst Ausschreibungen und Vergaben der Gewerke geben. Die Schule an der Karlstraße müsse somit darauf gefasst sein, noch weiter in Schulcontainern zu unterrichten. Bereits jetzt unterrichtet die Schule in Containerklassen bei der Mosaikschule an der Lessingstraße und in der Knister-Grundschule an der Steller Straße.

Derzeitige Nutzung bleibt

Noch wird die Fröbelschule nicht signifikant genutzt: Sie dient als potenzielle Aufnahmestelle für Flüchtlinge und bietet Räume für Integrationskurse. Diese Nutzung wird laut Frers vermutlich erhalten bleiben können. Es könne lediglich dazu kommen, dass Kurse auf andere Räume ausweichen müssen.