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Podiumsdiskussion in Turbinenhalle „Eine Stadt wie Delmenhorst ist nie ganz fertig“

Von Marco Julius | 21.06.2017, 17:51 Uhr

Als einen „gelungenen Abend voller Ideen und Anregungen“ hat Stadtbaurätin Bianca Urban im Nachgang die Podiumsdiskussion „Neue Wege für städtische Mitten“ in der Turbinenhalle bezeichnet, an der sie am Dienstagabend teilgenommen hat.

Gemeinsam mit Stadtbaurat Uwe Bodemann sowie Oliver Hasemann und Daniel Schnier aus der Zwischenzeitzentrale und dem Autonomen Architektur Atelier in Bremen hat Urban unter der Leitung von Stefan Pulß (Nordwestradio) auch mit Bürgern und Fachleuten im Publikum diskutiert.

40 Gäste diskutieren

Rund 40 Gäste folgten der Veranstaltung. Ein Fazit des Abends für Urban: „Delmenhorst muss sich als Stadt nicht verstecken. Wir müssen weiter daran arbeiten, ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln.“ Das oft negative Image der Stadt habe mit der Wirklichkeit wenig gemein. „Das bestätigen uns auch Experten,“, bekräftigt Urban. Konkrete Anregung habe es zuhauf gegeben. Urban nennt etwa die Zwischennutzung von leerstehenden Gebäuden in der City, wo Raum für kreative Köpfe geschaffen werden könne. „Daraus erwächst oft etwas Größeres“, sagt Urban. Auch das Wohnen in der City sei ein Thema.

Eine Stadt sei nie ganz fertig, sondern immer im Werden. „Es gibt neue Ideen. Es ist dabei wichtig, für Delmenhorst einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Die Bürger müssen sich mit ihrer Stadt identifizieren.“