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Polizei legt sich fest Technischer Defekt war Brandursache im JHD

Von Johannes Giewald, Johannes Giewald | 28.09.2016, 17:50 Uhr

Das Feuer im Delmenhorster Josef-Hospital ist definitiv durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Zu dem Schluss kamen die Brandermittler der Polizei. Die Ermittlungen vor Ort sind trotzdem noch nicht abgeschlossen.

Immer noch arbeiten die Spezialisten der Polizei in dem zerstörten Teil des Josef-Hospitals. „Ich kann Ihnen zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Details geben, um das schwebende Ermittlungsverfahren nicht zu gefährden“, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Bei den Ermittlungen handele es sich nicht mehr um Brandursachenermittlung.

Ein technischer Defekt verursachte den Brand am 16. September im Obergeschoss des Klinikums, darauf legt sich die Polizei fest. Die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg waren davon bereits vor einigen Tagen ausgegangen, die endgültige Bestätigung durch die Brandermittler galt es jedoch noch abzuwarten.

Abschlussbericht steht aus

Teilweise mit Atemschutzgeräten arbeiten die Beamten an der Brandstelle. In dem verkohlten Teil des Krankenhauses würden immer wieder Feinstäube aufgewirbelt, weshalb das Tragen von Schutzmasken zwingend notwendig sei, erklärte der Polizeisprecher. Zum konkreten Vorgehen der Ermittler wurden keine Angaben gemacht.

Welches technische Gerät genau in Brand geraten war, wurde ebenfalls nicht mitgeteilt. Auch Gerüchte um einen lauten Knall vor der Explosion konnten bislang nicht bestätigt werden. Wann die Polizei ihren Abschlussbericht vorlegt, ist noch offen „Spätestens wenn der Sachverständige sein Gutachten erstellt hat, wird damit zu rechnen sein“, teilte der Polizeisprecher mit.

Weiterlesen: Feuer im Josef-Hospital – Die Ereignisse vom 16. September