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Vatertags-Feiern Polizei will in Delmenhorst und Ganderkesee Präsenz zeigen

Von Marco Julius | 29.05.2019, 00:00 Uhr

Mit hohen Kräfteaufgebot will die Polizei am Vatertag in Delmenhorst und Ganderkesee für einen ruhigen Ablauf sorgen. Sie gibt auch Tipps für Radfahrer.

Mit Blick auf den Vatertag sagt die Polizei: „Gewalttätige Ausschreitungen, wie sie sich im vergangenen Jahr bei einer Gaststätte in der Gemeinde Ganderkesee abgespielt haben, dürfen sich nicht wiederholen.“ Die Polizei sei daher am Donnerstag, 30. Mai, mit einem hohen Kräfteaufgebot im Einsatz, nicht nur bei Menkens in Hoykenkamp. „Zusätzlich zu den regulär im Dienst befindlichen Beamtinnen und Beamten werden weitere Einsatzkräfte in einer hohen zweistelligen Anzahl für die Sicherheit in den Landkreisen Oldenburg und Wesermarsch sowie in der Stadt Delmenhorst sorgen. Auch Diensthunde werden vorgehalten“, teilt eine Sprecherin mit.

Schwerpunkt in Hoykenkamp

Ein örtlicher Schwerpunkt der polizeilichen Maßnahmen werde in jedem Fall die Gaststätte Menkens sein, aber auch an anderen Veranstaltungsorten sollen Einsatzkräfte präsent und sichtbar sein. „Aggressives Verhalten wird nicht geduldet, die Polizei wird frühzeitig und konsequent gegen erkannte Aggressoren einschreiten. An dieser Stelle appelliert die Polizei im Besonderen auch an einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol“, sagt eine Sprecherin.

Regeln für Radfahrer

Darüber hinaus wird darum gebeten, die Verhaltensregeln im Straßenverkehr zu beachten. Dazu zählen unter anderem die Benutzung von Geh- und Radwegen, auch für Gruppen mit Bollerwagen, sowie die gegenseitige Rücksichtnahme.

Wer, weil er Alkohol trinkt, aufs Rad umsteigt, muss auch vorsichtig sein. „Die absolute Fahruntüchtigkeit für Radfahrer liegt bei einer Alkoholkonzentration von 1,6 Promille. Weist ein Radfahrer diese 1,6 Promille oder mehr auf, wird ihm die Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt“, teilt die Polizei mit. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und ein Bericht an die Führerscheinstelle sind die Folge. Wichtiger sei jedoch zu wissen, dass auch Fahrradfahrer strafrechtlich belangt werden können, die relativ fahruntüchtig sind, also einen Wert von 0,3 Promille plus Ausfallerscheinungen aufweisen. „Unter alkoholtypischen Ausfallerscheinungen werden unter anderem eine verlangsamte Reaktion oder Schlangenlinien-Fahren verstanden. Das Verursachen eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinfluss, bei dem ein anderer Mensch gefährdet oder eine Sache von bedeutendem Wert beschädigt wird, kann sogar zu einer Freiheitsstrafe führen“, sagt die Polizei.