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Regenfälle Ochtumverband gibt Entwarnung nach Dauerregen für Delmenhorst

Von Frederik Grabbe | 25.07.2017, 13:20 Uhr

Delmenhorst/Landkreis Oldenburg. Nach anhaltenden Regenfällen drohten in Sandkrug die Wassermassen, in eine Sporthalle einzudringen. In Delmenhorst hingegen blieb die Lage ruhig, der Ochtumverband gibt Entwarnung.

Der Dauerregen, der sich seit Montagvormittag durchzogen von zwischenzeitlichen Unterbrechungen über die Region ergießt, hat in Sandkrug im Landkreis Oldenburg zu gleich mehreren Einsätzen der Feuerwehr geführt. Unter anderem drohte das Wasser in die Sporthalle An der Schultredde einzudringen, zudem waren mehrere Straßen in dem Ort überflutet.

„Die Natur steckt das weg“

In Delmenhorst hingegen blieb die Lage ruhig. Mit Blick auf den Pegelstand der Delme in Holzkamp, gab Heiko Stubbemann, Vorsteher des Ochtumverbands, für die Stadt Entwarnung. „Im Moment besteht gar keine Gefahr. Von Montag auf Dienstag sind etwa zehn bis zwölf Liter Regen in 24 Stunden gefallen. Das steckt die Natur so weg“, so Stubbemann. Auch vor dem Regenrückhaltebecken in Schlutter habe sich kein Wasser angestaut. Gut für Delmenhorst sei, dass der Regen nicht durchgehend falle. „Wir behalten die Lage weiter im Auge“, sagte Stubbemann.

Erste Meldestufe lange nicht erreicht

Laut Niedersächsischem Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz lag der Delme-Pegel in Holzkamp gestern Nachmittag bei 12,80 Meter über normal Null. Die Meldestufe 1 würde erst bei 13,48 Meter aktiviert. Zum Vergleich: Am ersten Juli-Wochenende, als Graf Gerds Stadtgetümmel unter dem Starkregen litt, erreichte der Pegel 13,18 Meter. Stubbemann: „Von dem Wert sind wir weit entfernt.“