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Seit 25 Jahren aktiv Reha-Sportgruppe Delmenhorst feiert Jubiläum

Von Marco Julius | 18.10.2019, 23:32 Uhr

Seit 25 Jahren bietet die Reha-Sportgemeinschaft Delmenhorst Reha-Sport für lungenkranke Menschen an. Mit einem Beisammensein und zahlreichen Gästen feiert die RSG Delmenhorst ihr 25-jähriges Bestehen am Samstag, 2. November, im Treff Deichhorst.

Angefangen hat alles im Jahre 1994 auf Veranlassung der damaligen Übungsleiterin Maritta Schumann und dem Vorsitzenden Günther Schwengsbier. Man wollte lungenkranke Menschen zu mehr körperlicher Aktivität motivieren. Die Vereinsärzte Dr. Uwe Bülow und Ute Hesebeck unterstützen die RSG Delmenhorstdabei. Inzwischen ist die Teilnehmerzahl so groß, dass aus einer Gruppe sechs Gruppen wurden. Die Teilnehmer können sich je nach Leistungsfähigkeit aufteilen. Auch findet regelmäßig Nordic Walking statt. Die Teilnehmer, die von Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD oder Silikose betroffen sind, haben beim Training den Wunsch, durch Bewegung ihre Lebensqualität und Mobilität zu erhalten oder sogar zu verbessern, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe. Ein weiteres Anliegen des Traininsg sei es, sich anbahnende soziale Kontakte innerhalb der Gruppen zu unterstützen. In zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen sei belegt, dass durch Nutzung einer regelmäßigen körperlichen Aktivität, eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit, der Lungenfunktion und des psychosozialen Befindens nachgewiesen werden kann.

Ausgewogenes Übungsprogramm

Beim Training kümmert sich die langjährig tätige und gut ausgebildete Übungsleiterin Anni Ries um ein ausgewogenes Übungsprogramm, das von allen Teilnehmern bewältigt werden kann. Für Patienten mit Asthma oder COPD gelte dies in ganz besonderem Maße.

"Alle Übungseinheiten sind so aufgebaut, dass eine Stärkung der Atemmuskulatur und eine effizientere Atmung erreicht werden können. Durch eine verbesserte Sauerstoffversorgung des Körpers steigt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, zudem nimmt die Infektanfälligkeit ab. Insgesamt bewirkt das Training eine Verbesserung der Lebensqualität", teilt die Gruppe mit. Die körperliche Betätigung habe zudem einen antidepressiven Effekt: ""Teilnehmer gewinnen neue Zuversicht".