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Route bei Delmenhorst Streckenvergleich zur neuen B 212 wird bald vorgestellt

Von Sascha Sebastian Rühl | 11.04.2019, 15:58 Uhr

Der umstrittene Neubau der B 212 von Harmenhausen bis zur A281 wird weiter vorangetrieben: Der Variantenvergleich der Ortsumfahrung um Deichhausen/Sandhausen sei mittlerweile abgeschlossen, werde derzeit zur Veröffentlichung aufbereitet und Mitte Mai von den beiden Straßenbaubehörden der Öffentlichkeit präsentiert.

Das teilten am Mittwoch die zuständige Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie die Straßenbauverwaltung des Landes Bremen mit. Das seit 2016 bestehende Dialogforum, das zur Begleitung des Variantenvergleichs eingerichtet wurde, wird sich am 13. Mai zum achten und vermutlich letzten Mal zusammensetzen – vertraulich.

Bürgerinformationsmärkte geplant

Die Veröffentlichung des Variantenvergleichs ist am 15. Mai von 16 bis 20 Uhr in der Delmenhorster Markthalle und am 16. Mai zur selben Zeit in der Milchbar Lemwerder, Ernst-Rodiek-Halle, geplant. Vorgesehen ist ein „Bürgerinformationsmarkt“. Dabei soll es sich um eine von Fachleuten betreute Ausstellung handeln. Bürger können den Angaben zufolge kommen und gehen, wann sie wollen. Die Ausstellung enthält die wesentlichen Aussagen zu sämtlichen Aspekten des umfänglichen Variantenvergleichs. Als Ansprechpartner stehen die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zusammen mit der Straßenbauverwaltung des Landes Bremen sowie sämtliche externe Planer und Gutachter für eine konstruktive Diskussion zur Verfügung.

Anregungen können noch einfließen

Der Variantenvergleich wird später Bestandteil der Planfeststellungsunterlagen sein. Die Entwurfsplanung, die der Planfeststellung zugrunde liegen wird, wird erst im Folgenden erarbeitet. Das Feedback aus der Bürgerschaft kann also noch einfließen. Mit einem „Markt der Meinungen“ während der Informationsmärkte soll auch den am Dialog beteiligten Dritten (Gemeinden, Ortsräten, Interessengemeinschaften) die Möglichkeit geboten werden, sich zu präsentieren und ihre jeweilige Wahrnehmung des Dialogprozesses und des Straßenbauprojektes vorzustellen.