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Schwarzfahrer bei Delmenhorst Mann versucht Kopfstöße gegen Bundespolizisten

Von Kai Hasse | 06.01.2019, 19:41 Uhr

Auf der Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Bremen ist ein Schwarzfahrer aufgegriffen worden. Er wehrte sich vehement gegen Zugbegleiter und Polizisten.

Zusammen mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern ist ein 26-jähriger Mann aus Verden am Freitag, 4. Januar, in einer Nordwestbahn von Oldenburg nach Bremen ohne gültigen Fahrausweise unterwegs gewesen. Anstatt dem Zugbegleiter seine Personalien zu nennen, verweigerte er die erforderlichen Angaben und bedrängte diesen.

Handfesseln zur Sicherheit

Als Bundespolizisten bei Ankunft der Nordwestbahn in Bremen hinzugezogen wurden, redete der Ivorer in französischer Sprache auf den Zugbegleiter ein. Als ihn ein Bundespolizist zum Schutz des Zugbegleiters zurückdrängte, reagierte er laut Polizei mit zunehmender Aggressivität. Schließlich mussten dem kräftigen Mann zur Mitnahme auf die Wache Handfesseln angelegt werden, wobei er versuchte, die Bundespolizisten auf dem Weg durch den Hauptbahnhof durch Kopfstöße zu verletzen.

Weiter erheblicher Widerstand

Erst bei einer anschließenden Durchsuchung, gegen die er weiterhin erheblichen Widerstand leistete, wurden in seiner Geldbörse seine Papiere gefunden und seine Personalien festgestellt. Der Mann erhielt Strafanzeigen wegen des Verdachts des Betrugs und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Anschließend wurde er entlassen.