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Serenaden im Museum Oldenburger Kammerorchester spielt in Delmenhorst

Von Henrik Schumacher | 11.11.2015, 12:14 Uhr

Das Oldenburger Kammerorchester tritt am Freitag, 13. November, um 19.30 Uhr in der Turbinenhalle des Nordwestdeutschen Museums für IndustrieKultur auf.

Das ambitionierte Laien-Streichorchester unter der Leitung von Marc Froncoux von der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen konzertiert jedes Jahr nur zwei mal in Oldenburg und Umgebung.

Auf dem Programm stehen im Nordwolle-Museum Serenaden für Streichorchester von Antonín Dvorák und Josef Suk. Dvoráks Erste Serenade für Streicher op. 22 gehört dabei laut Ankündigung zu den besonders melodischen und erfolgreichen Werken dieser Musikgattung. Höhepunkt des Stückes ist demnach ein langsamer Satz, der als einer der innigsten der Romantik angesehen wird. Die zweite Serenade des Abends, komponiert von Josef Suk, verbindet auf lyrische Weise anspruchsvolle und volkstümliche Melodien. Zwischen den beiden Künstlern besteht zudem mehr als nur eine musikalische Verbindung: Suk studierte bei Dvorák Komposition und wurde später auch zum Schwiegersohn seines Mentors. Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden sind erwünscht.