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Serie: Zwischenstopp in Delmenhorst Brummi-Fahrer mit Faible für Delmenhorst

Von Frederik Grabbe | 04.07.2016, 19:18 Uhr

In der Sommerserie „Zwischenstopp“ trifft das dk auf Menschen, die auf der Durchfahrt durch Delmenhorst sind. So wie Carl Precht (48), Brummi-Fahrer aus Weyhe. Den gängigen Vorurteilen gegenüber Delmenhorst kann er nicht zustimmen.

Brummifahrer können sich eines Umstandes rühmen: Auf dem Asphalt sind sie unter den Verkehrsteilnehmern meist diejenigen mit den meisten Pferdestärken unter der Haube. Die Kraftprotze der Straße, wenn man so will.

Umso angenehmer ist es, einem Fahrer zu begegnen, der auffallend bescheiden ist. Wie Carl Precht (48) aus Weyhe. Vom dk auf dem Deichhorster Rastplatz an der A28 angesprochen, ob er sich an der Serie „Zwischenstopp“ beteiligen möge, sagt er schon fast entschuldigend: „Ich fahre aber nur in der Region.“

Päuschen auf dem Weg zur Basis

Dass die „Region“ in diesem Fall auch Hamburg und umzu umfasst, wird an Prechts Route deutlich: An diesem Tag ist er vom Sitz seines Arbeitgebers in Bremen nach Lockstedt gestartet. Es folgten Bremerhaven und Rastede auf der Route. In Deichhorst legte Precht ein Päuschen auf dem Weg zur Basis ein.

Delmenhorster Innenstadt Einfach schön

Auf seinem Sattelschlepper transportiert er Stückgut wie Fliesen, und davon maximal zehn Tonnen – ohne Anhänger versteht sich. Ab und an passiert Precht Delmenhorst bei seinen Fahrten. Gängige Vorurteile über die Stadt teilt er nicht. „Ich finde Delmenhorst schön. Zwar sehe ich auf meinen Routen eher Industriegebiete, aber in der Innenstadt lohnt es sich einzukaufen.“ Willkommen ist Precht jedenfalls. Und Weyhe liegt ja auch nicht so weit weg.

 Weitere Teile der Serie Zwischenstopp lesen Sie unten.