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Serie: Zwischenstopp in Delmenhorst Entschleunigung auf der Pferdeinsel

Von Johannes Giewald, Johannes Giewald | 12.07.2016, 11:56 Uhr

In der Sommerserie „Zwischenstopp“ trifft das dk auf Menschen, die auf der Durchfahrt durch Delmenhorst sind. Melanie, Marissa, Monika und Gerd verbringen ihre Ferien auf der Nordseeinsel Juist.

Mit dem Auto, per Flugzeug oder in der Kutsche: Die Auswahl der Verkehrsmittel bei ihrer Reise zur Nordseeinsel Juist ist vielfältig. Monika, Gerd und ihre Tochter Marissa aus der Nähe von Goslar reisen zum ersten Mal auf die ostfriesische Insel.

Die Empfehlung kam von Marissas Partnerin Melanie, die dort drei Jahre lang als Kosmetikerin gearbeitet hat und auch mitreist. „Ich habe gerne dort gelebt“, erzählt sie. Dass auf der autofreien Insel Juist für den Verkehr fast ausschließlich Pferdekutschen eingesetzt werden, hatte die drei Pferdenarren überzeugt, ihre Ferien dort zu verbringen. Schließlich besitzen die Drei daheim selbst vier Pferde.

Die Entdeckung der Langsamkeit

Auf der längsten Insel Ostfrieslands suchen die vier Urlauber in erster Linie „Entschleunigung“, erklärt Vater Gerd. „Lesen, Schlafen, Tee trinken“, beschreibt Tochter Marissa ihre Ziele in dem Urlaub. Die idyllische Ruhe am Meer scheint genau das zu sein, was sie suchen. Mutter Monika dagegen möchte in den sieben Tagen auch etwas unternehmen und die Inseln erkunden.

Auf dem Rastplatz Deichhorst pausieren die Vier bei einem belegten Sandwich, ehe sie ihre Reise nach Norddeich fortsetzen. Von dort setzen Monika, Marissa, Melanie und Gerd nicht mit der Fähre über, sondern starten mit einem Kleinflugzeug in Richtung Juist. Den Rückweg treten die Vier mit der Fähre an - dem vierten Verkehrsmittel ihrer Reise.

Weitere Teile der Serie Zwischenstopp lesen Sie unten.