Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Serie: Zwischenstopp in Delmenhorst Neue Befeuerung für den Fliegerhorst in Wittmund

Von Johannes Giewald, Johannes Giewald | 14.07.2016, 10:09 Uhr

In der Sommerserie „Zwischenstopp“ trifft das dk auf Menschen, die auf der Durchfahrt durch Delmenhorst sind. Josef Fersch und Patrick Grigo sind für Arbeiten am Flugplatz auf dem Weg nach Wittmund.

Über 1000 Kilometer haben die beiden Elektriker an diesem Tag zusammengerechnet schon zurückgelegt. Vor der letzten Etappe pausieren Patrick Grigo und Josef Fersch noch einmal kurz Pause auf dem Rastplatz Deichhorst. Ihr Ziel ist der Fliegerhorst der Bundeswehr bei Wittmund in Ostfriesland. Die Elektriker erneuern dort einen Teil der Startbahnbeleuchtung, die sogenannte Befeuerung. Seit Tagesanbruch sind die beiden dorthin unterwegs. Fersch ist aus dem bayrischen Regensburg angereist, Grigo fuhr am Morgen in Dessau in Sachsen-Anhalt los.

Spezialisten für Landebahnbeleuchtung

„Wir waren zwischendurch noch in Wunstorf bei Hannover und haben Material eingeladen“, sagt Josef Fersch. Am Flugplatz in Wittmund soll am Ende der Landebahn die bisherige Beleuchtung aus Halogenlampen durch LED-Leuchten ausgetauscht werden. „Die verbrauchen nur ein Drittel des Stroms“, erklären die Elektriker.

Josef Fersch und Patrick Grigo arbeiten für eine Mannheimer Firma, die sich auf die Beleuchtung von Start- und Landebahnen spezialisiert hat. „Wir waren schon in München, Frankfurt oder Cuxhaven. Die Kollegen sind gerade in Hamburg“, erzählt Grigo.

Etwa drei Tage benötigen die beiden Fachleute für die Arbeiten in Wittmund. Nach Abschluss der Erneuerung geht es für die Beiden wieder nach Wunstorf. Da werde momentan einiges für den neuen Militärtransporter Airbus A400M umgebaut, sagt Fersch.