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Sicherheit für Fußgänger SPD kritisiert fehlende Fußgängerwege in Neu-Deichhorst

Von Katja Butschbach | 16.02.2016, 12:53 Uhr

Mit der Verkehrssituation für Fußgänger im Neuen Deichhorst befasst sich der Planungsausschuss am 23. Februar um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses. Die SPD hatte in einem Antrag gefordert, dass die Lage geprüft und Gefahren beseitigt werden sollten.

Zur Situation an der Willy-Brandt-Allee erläutert die Verwaltung, dass das Großkopfpflaster, das laut SPD viele Radler auf den Fußweg zwingt, aus historischen Gründen beibehalten worden sei. Eine von der SPD vorgeschlagene Änderung der Oberfläche würde laut Verwaltung einen kompletten Ausbau der Willy-Brandt-Allee bedeuten. Gesonderte Radwege, wie von der SPD als Alternative vorgeschlagen, würden in Tempo-30-Zonen nicht angelegt.

Auch mit der Ausfahrt des Parkplatzes zur Konrad-Adenauer-Allee hat sich die SPD befasst – hier fehle ein Fußweg; auf dem gesamten Gelände der Hannah-Arendt-Straße solle die Situation geprüft werden.

Eigentümer soll Markierungen anbringen

Die Stadt erklärt, dass es sich um eine Privatfläche handele und der Eigentümer von der Straßenverkehrsbehörde gebeten worden sei, Markierungen für den Fußgängerverkehr aufzubringen – bis an den baulich abgesetzten Fußweg an der Hannah-Arendt-Straße.