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Sicherheit in Delmenhorster Viertel Vandalismus: Hausverwaltung setzt Security im Wollepark ein

Von Johannes Giewald, Johannes Giewald | 23.06.2017, 17:29 Uhr

Die Immobilienverwaltung Grand City Property geht gegen Vandalismus in ihren Wohnblöcken im Delmenhorster Wollepark vor. Seit Juni wird dort ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt. Die Kosten dafür will das Unternehmen jedoch nicht selber tragen.

„Wir haben entschieden, fachbereichsübergreifend in enger Abstimmung mit unserem lokalen Verwaltungsteam und anhand von Feedback aus Gesprächen mit unseren Mietern, einen nächtlichen Wachdienst einzusetzen“, teilte eine Sprecherin der Immobilienverwaltung in Berlin mit.

Dieser patrouilliert in den späteren Abend- und in den Nachtstunden rund um die Wohnhäuser in Besitz des Unternehmens in der Pommern- und Westfalenstraße. Damit solle das Gefühl der Sicherheit im Quartier gesteigert und möglicher Vandalismus verhindert werden. Auch gegenüber dieser Redaktion beklagten sich Mieter des Quartiers über erheblichen Vandalismus in den Gebäuden. (Weiterlesen: Befragung im Wollepark: Umfrage zeigt unterschiedliches Nachbarschaftsbild)

Kosten auf Betriebskosten umgelegt

„Die Kosten für diese Maßnahme werden in genauem Umfang und nach tatsächlich erbrachter Leistung gemäß gültiger Gesetzgebung und gemäß Mietvertrag auf die Betriebskosten umgelegt“, erklärte die Unternehmenssprecherin. Alle Mieter seien schriftlich darüber informiert worden und hätten die Möglichkeit, dieser Maßnahme zu widersprechen. „Dies alles ist ein allerorts völlig übliches Vorgehen einer Hausverwaltung“, hieß es vom Unternehmen. (Weiterlesen: „Zustände im Delmenhorster Wollepark nicht mehr akzeptabel“)

Die Grand City Property und die getroffenen Maßnahmen stehen nach eigenen Angaben in keinem Zusammenhang mit den Umständen in den Wohnblöcken Am Wollepark 11 und 12 in dem Delmenhorster Quartier. (Weiterlesen: Stadt Delmenhorst hält Kontakt zu Bewohnern ohne Wasser)